Das Problem: Vor Mai möchte ich noch mal ohne Kinder (und deshalb leider auch ohne Mann) einen 2-4 Tages-Tripp machen. Und ich weiß nicht wohin! Will ich Neues kennenlernen (Münster -zu Su rüberwink-, Brüssel, Hamburg…) oder Altbekanntes endlich wieder sehen (Augsburg, München, Berlin, Bonn…)?
„Und welchen Namen könnte das Baby haben wenn es ein Junge wird?“ fragte der Mann neulich die Tochter. „NAAAAIIIIN! ICH WILL NE SCHWESTER!“ ist die Antwort.
Heute war wieder Ultraschall, alles ok. und ich kann wohl wieder die Mädchensachen in die Schublade räumen.
…ja, WENN ich die Fenster in der Küche mal putzen würde, könnte ich auch erkennen, ob es draußen regnet oder nicht. Aber das lohnt ja nicht; in einem halben Jahr siehts ja wieder genauso aus…..
„Na, wie wars?“ frag ich sie (ich weiß ja das es nervt, aber ich möchts doch wissen). Und mein Töchterlein antwortet in seiner gewohnt rauhbeinigen charmanten Art: „Jooah, ging gut ´rum.“
Ich schmeiß ne Runde Antibiotka. Und falls meines dann alle ist nehm ich einfach das vom Moppi :-S. Den hats nämlich auch erwischt, Schnupfen, Husten, ZahnAua und Mandelentzündung. Durchfall ist momentan weg (fragt sich für wie lange). Aber ich habe noch niemals nicht ein Kind gesehen, dem der Rotz Eiter aus den Augen kommt. Jetzt kann ich Erfahrungen damit sammeln.
Wenigstens kann ich wieder reden, was zu schwerer Telefonitis führt UND (ganz wichtig!) dem Töchterlein abends was vorsingen. Hört sich zwar an wie ne olle Schallplatte aber das Kind ist GottseiDank nicht wählerisch.
Mein Bauchbewohner kommt allemal zu kurz bei dem ganzen Durcheinander, ich weiß eigentlich gerade noch DAS ich schwanger bin und das Kind im Mai kommen soll. Irgendwie schade, dabei wollte ich mich in meine letzte Schwangerschaft nochmal so richtig reinsteigern
Bloggen ist grad nicht so mein Ding. Eher so Kranksein. Mit Halsschmerzen die man seinem ärgsten Feind nicht wünscht und nur-von-einer-Liegefläche-auf-die-nächste-wechseln. Auch schön!
(Auch die anderen Familienmitglieder wechseln sich gerne mit dem Kranksein ab, deshalb habe ich grad im Reallife so wahnsinnig viel Abwechslung, dass sich das Tippen escht nich lohnt weil es nur um Kacke, Rotze, ect.pp. geht mir zum Bloggen keine Zeit bleibt. )
Heute also Sankt Martinszug. Leider ohne unseren Ama, Freitag Abend eben. Schade! Dafür hatten die Kinder und ich die Großeltern im Schlepptau. Und es war richtig nett, erst ein bisschen Kirche mit strahlendem, singendem Töchterlein und kuschelndem, neugierigem Söhnchen (Sehr nett war ein Kiga-Freund vom Töchterlein, der zu ihr meinte: „Setz dich jetzt mal auf dein Boppes, Kruzifix“) Dann ein bisschen Laufen dem Pferd hinterher ( +ein bisschen durch dessen Scheixxe dappen. Viele. War ja dunkel.) und schliesslich mit leckerem Kinderpunsch aufwärmen. Das wars. Einfach, nett und v.a das Töchterlein hatte Freude!
(Selbstgebastelt natürlich. Aber wie kam ich nur auf die Idee, es wäre toll diese gemeinsam mit der Tochter zu basteln. Ich glaube, 10 Min. wars wirklich ganz nett fürs Schnatterinchen. Dann: „Jetzt darfst Du weitermachen, Mama!“ Ooch- Danke! )
Also mit MINDESTENS zweien habe ich ja gerechnet. Tendenziell ein bis zwei mehr. Wäre ja nur gerechtfertigt. Aber das muß sich doch um ein Missverständnis handeln. Ich meine, wozu sind wir denn seit Wochen nachts unterwegs? Und wozu bitte die gefühlten tausend Stinkewindeln und hunderte Gaben Ibuprofen? Ich meine, ich habe ihn wirklich lieb, ehrlich, das ist m.e.i.n Söhnchen. Und ich will auch überhaupt keinen Druck machen oder so.
Aber nach den letzten Wochen hätten es wirklich mehr als nur ein Zähnchen sein dürfen…. (Aber ich bin ja schon froh, dass sich da überhaupt was tut )