Archiv fürApril, 2009

Ich melde mich ab!

Morgen früh gehts erst noch mal zur weltbesten Frauenärztin und danach ab ins Krankenhaus. Nachdem ich eine Nacht darüber geschlafen habe,  habe ich mich am Freitag entschieden nicht mehr länger als bis Montag mit einer Einleitung zu warten. Keine alternativen Versuche der Hebamme übers Wochenende zuhause, eher entspannen soweit wie möglich und versuchen, Kräfte zu sammeln. Kräfte, die in den vergangenen Monaten nahe an den Nullpunkt geraten sind.

Ich kann jetzt gut damit leben, ich weiß aber auch, dass es hart werden kann. Momentan habe ich das Gefühl ein Einhorn auszubrüten oder einen Kaktus (schönes Gefühl…) und ich frage mich: Wie gebärt frau so etwas?

Danach bleibe ich wohl noch etwas in der Klinik, alles andere als mein Wunsch, aber ich will meinen Körper beobachten, wie er auf die Schiene reagiert OHNE Druck vom Kind. Falls ich nämlich weiterhin diese „Blasenentzündung Deluxe“-Gefühle habe, wird diese Sch…Schiene SOFORT gezogen. Jawoll!

(Bitte lass es einfach vorbei sein!)

(Und das Kind gesund und ein bisschen speckig.)

Bis dahin: Gehabt Euch wohl!

Abschied von Idealvorstellungen.

So wie es aussieht wird spätestens nächste Woche eingeleitet. Beide Nieren wieder/immer noch gestaut, immer wieder Blut/Leukos  im Ur.in, Laufen quasi nicht mehr ohne Schmerzen möglich, ständige Wehen, Nerven am A.rsch. Ich habe keine Ahnung, was da auf mich zukommt, weiß nicht, was das heißt, zwei Wochen plus x Tage VOR dem Termin einleiten zu lassen. Gut, es ist die dritte Geburt, aber ich habe Angst das die Einleitung nichts bewirkt und dann doch ein befürchteter Kaise.rschnitt gemacht werden muss.

Wochen und Monate habe ich gehofft, dass es besser wird. Es wurde immer schlimmer. Es erstaunt mich, WIE leidensfähig ich bin, selbst jetzt, als der Urologe meinte, er rät zur Einleitung, überlege ich, ob ich ein Weichei bin, wenn ich die paar Wochen nicht mehr schaffe. Aber der Schmerz hat mich im Griff und langsam verändert er mich. Und DAS geht gar nicht.

31!

(Fällt mehr oder weniger aus.)

(Eigentlich hätte ich mit Frau Antonmann feiern sollen.)

(N´bisschen fühle ich mich alt.)

(So körperlich vor allem.)

(Letztes Jahr wars besser.) 

(Doof. Ich weiss.)

So

-Frau Luft, siehts aus:

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Meine Lieblings-Friseurin weinte fast ein wenig und hätte sich die gefallenen 25cm am liebsten selbst wieder angeschweisst. Ich bin zufrieden, fürs Erste.

Hätte ich gestern nen Friseurtermin gehabt wären die Haare ab.

Hätte ich heute nen Friseurtermin gehabt wären sie vermutlich drangeblieben.

Morgen hab ich ihn, den Termin. Ich bin gespannt.

Senkwehen sei dank!

Kopf im Becken heißt ich kriege wieder Luft und kann auch mit einem eventuellen Blasensprung noch herumlaufen. Schön. Heißt aber auch, dass der Kopp mehr auf die Blase drückt und das ich die Schiene darin deutlicher spüre *aua*.

Wie sagte meine Mutter so schön: „Da wird der Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben!“ 

Oder so!

(Noch 28  27 Tage. …)

Fast genauso gut. (Fast)

Ich: „Mann, ist das geil. Ich will auch mal wieder auf ein RICHTIGES Rockkonzert, bevor…“

Er (unterbricht mich): „Bevor du nix mehr hörst, meinst du!?“

Ich (schmollend): „BEVOR ich als Erziehungsberechtigte mit muss!!!“

Foo Fighters auf DVD. Oooooaaarrr -wat wäre ich gerne mal wieder auf nem richtigen Rockkonzert. (Ich wiederhole mich, i know!)

Gesprosst.

„Gnihihi!“ sprach der Mann „Du hast wieder deine Sommersprossen! Hihi:“

Die nächsten Wochen sehe ich also wieder aus, als hätte ich neben einer Pfütze gestanden, durch die gerade ein LKW gebraust ist.  (Ich muss einfach solange stehen bleiben bis ich komplett voll bin. Det dauert aber etwas länger.)

Ich glaub´, ich höre nicht richtig!

Da schnattern doch tatsächlich die Beiden in ihrem Bett vergnügt vor sich hin, obwohl sie längst schlafen sollten. Hätte nicht gedacht, dass das schon so frühzeitig losgeht mit Erziehungs-Sprüchen wie: „So jetzt habt ihr aber genug miteinander geschwätzt. Jetzt wird geschlafen!“ V.a. mit dem begrenzten Wortschatz, den unser Moppi auffährt. Aber „NEI!“ auf  ein „Schlaf jetzt!“ geht schon ganz gut!

Sahara-Feeling!

Diesen Eindruck bekommt man bei uns gerade wieder, wenn man barfuß durchs Haus läuft. Möglich machts der neue, größere,  frisch befüllte Sandkasten auf unserem, zugegeben großen Balkon. (Bislang gabs nur ne Sandmuschel, fast leer.) Ich weiß nicht, warum wir uns das jedes Jahr aufs Neue antun, überall Sand, auf dem ganzen Balkon, in der Küche, im Wohnzimmer, das Bad, der Flur, alles voll. Aber immer wird nachgefüllt. Doch jetzt, mit mehr Platz,  sind zwei Knollen glücklich. Und ich buddel ja auch so gerne.

(Dafür bleibt das Spielzimmer beinahe unangetastet…)

Geschmäcker sind manchmal eben sehr verschieden.

Beim Osternestsuchen im Kindergarten durfte/ musste/ konnte ich Einblicke in tiefere Gefilde gewinnen. So wie ich es eigentlich gar nicht möchte. Innerhalb von sage und schreibe 15 Minuten hatte ich 3 D.R.E.I. verschiedene Male ein Bauarbeiterdekollete vor Augen. Aber nicht nur so kleine. Teilweise hing der halbe Hintern raus. (Sorry, für die äußerst bildliche Beschreibung.) Und ich frage mich: Muss das sein? Was ist so schwer daran, sich Hosen eine Nummer größer zu kaufen? Oder die etwas längeren Shirts anzuziehen?  Merkt man das nicht?

Also ich für meinen Teil würde mich in Grund und Boden schämen, wenn mein Hinterteil so raushängt. Noch dazu im Kiga. Aber ich glaube, meine Tochter würde mich darauf aufmerksam machen ;-)  

(War trotzdem ein schöner Nachmittag.)

Jetzt sind sie dran…

…die Hasen.

 

FROHE OSTERN!

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(und: Guten Appetit! ;-) )

Ich sag doch: Brock

Einmal von vorne:

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Und von der Seite:

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105 cm. 8 Kilo plus. Eisenwert erneut gesunken, trotz Pillen. Ein äußerst aktives Kind mit Schluckaufproblem. Noch gaaaanz weit weg vom „Ausgang“. (Meine Oma würde gerne wissen, ob es denn diesmal vielleicht farbtechnisch nach mir kommt. Leiderleider konnte meine Frauenärztin mir diese Frage nicht beantworten ;-) )

Man kann sich gar nicht vorstellen, wie sehr ich mir wünsche diese Schwangerschaft wäre endlich überstanden. 

 

 

Und noch was ganz besonderes: 

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(Ich nenne es „Ein Macbook fällt“. Und knipst noch schnell ein Foto. DAS macht mir so schnell keiner nach, hoffe ich ;-) )

Ich bin ein grauer dicker Brock.

Oder:

Gibt es so etwas wie eine Frühlingsdepression? Oder anders: eine Pränatale Depression? 

Falls ja, dann leide ich entweder unter dem einen, dem anderen oder beidem zugleich.

Danke, es geht mir beschissen und die KK sitzt den Antrag auf Haushaltshilfe -HHH!- einfach aus. Die Sonne mag ich auch nicht. Weil ich Stützstrümpfe tragen muss, meinen Kindern draußen nicht hinterherrennen kann, ständig aufs Klo muss  (diese Schiene bereitet mir ein ganz prima Blasentzündungsfeeling). Bewegungen des Babys sind kaum zu ertragen. Und das tut mir leid. Ich kotze mich an.