- Kind A puzzelt,
- Kind B spielt Playmobil,
- Kind C vergnügt sich mit der Rassel.
- Perfekt!
Archiv fürSeptember, 2009
Dinge, die die Welt nicht braucht
Anrufe aus der Klinik meines Vertrauens:
„Frau Eva! Bitte setzen Sie sich umgehend mit ihrem Arzt auseinander, ihr P!p! -während des stationären Aufenthalts- war nicht so wie er sein darf!“
Ich schrei gleich! Echt jetzt!
Morgens, halb acht in Deutschland
Ein Schrei geht durchs Haus, durch Mark und Bein. Der Mann und ich starren uns über den Frühstückstisch hinweg an. Was war geschehen?
Das Schnatterinchen war auf dem Klo und hat beim aus-dem-Bad-gehen eine dicke Spinne, die ihren Weg kreuzte, übersehen und versehentlich plattgetreten. Ohne Hausschuhe. Wäh!
Eigentlich ist sie recht furchtlos was Spinnen betrifft. Aber da war wohl doch zu viel Spinne, zu viel Überraschungseffekt und zu viel „Ekkelisch“ im Spiel! Das Ergebnis war ein ziemlich aufgelöstes Kind. Die Arme!
(Mittags war es wieder gut. „Gell Mama? Die war selber schuld. Was muss die auch lang krabbeln!!!“ und „Ist die jetzt im Spinnenhimmel?“ Süß!)
Die Spiele sind eröffnet!
Als ich heute nacht zum Xten Male den Moppi beruhigt hatte („Aua Mund!“) überlegte ich kurz, ob ich nicht einen Eintrag machen sollte, nach dem Motto: Ich erwarte minütlich das Eintreffen der ersten Magen-Darm-Seuche in unserer Familie in der neuen Kiga-Saison. … Nunja!
- Kriegt man Kotze eigentlich wieder aus der Handytastatur?
- Sind Autokisten die geeigneten Kotzauffänger, lieber Sohn?
- Werde ich mich je an den Geruch gewöhnen?
Das erinnert mich an das Mädchen auf Arbeit: ich kam- sie spie! Eine Zeitlang knabberte ich sehr an dieser Tatsache, mein Selbstbewußtsein und so. Aber dann wurden wir doch noch Freunde. Dicke sogar.
ICH BIN KEIN STAR, HOLT MICH HIER RAUS!!!
Momentan ist hier ein Sänger zu Gast, der mit meinem Mann Songs aufnimmt. Ich mag ihn sehr, er ist mittlerweile ein echter Freund geworden. Aber:
ICH KANN ES NICHT MEHR HÖREN! DIESES GESINGE!
Immer wieder die gleichen Liedausschnitte, beinahe ohne instrumentale Begleitung. Seit gestern vormittag. Plus Kindergequake hoch drei. HILFE!!!!
Was ist nur aus mir geworden? ;-)
Beim durchblättern eines Werbeblättchens fiel mir dieses Bild auf. Und dann dachte ich: „Wo ist diese/meine Hose eigentlich hin gekommen?“ Genau so eine besaß ich mal, allerdings Fellimitat. Jessas!
Ich weiß -mein Blindenhund hätte aufjaulen sollen. Aber hey! -ich trug sie nie zusammen mit den zebragestreiften DocMartens (Wo sind die eigentlich?).
(Als ich noch bei meinen Eltern wohnte und mich ausgehfertig machte, meinte meine arme Mama immer, ich solle bitte niemandem sagen aus welchem Hause ich stamme. Hm!)
Katheder sind…
doofdoofdoof!
Und zu hause ist es schönschönschön!
Und ich fühl mich (fast) gutgutgut!
(Das kleine Fräulein verpennte meine Abwesenheit bei den Schwestern der -neuen- Kinderklinik. Wieder einmal sehr lustige Stimmung im OP. Wenn die anwesenden Ärzte, Schwestern, ect. anfangen über Pizzabestellungen, Kaffedates oder Mittagspause zu sprechen weiß ich: Gleich ist es vorbei! Diesmal fingen sie schon gleich mit diesen Themen an, denn: Die OP -der Schienenwechsel- dauerte sagenhafte 8 Minuten, drumherum nicht mitgerechnet. Nur der Anästhesist geht wohl zum Lachen in den Keller. Ansonsten: Sehr nett da, echt.)
(Danke Kassiopeia!, Danke Martina! Hat geholfen
)
Und morgen heißt es wieder:
„Hallo Doc!“
(Was mich am meisten gruselt ist, dass ich mich an den Gedanken an die Spinalanästhesie gewöhne. Morgen die Dritte. *brrr*)
„Depressionen leicht gemacht“
Was ist das denn für eine riesengroße !§$%/&(=$&%?//%§$* so ganz OHNE Schoki oder sonstigen Süßkram im Haus?!
Ich schrei jetzt mal ne Runde in den Backofen. SO!
(*Schimpfwort nach Wahl und Gemütszustand einsetzen)
Uaalaaub!
„Mamaaa? Wie lange dauerts denn noch?“ -wurde das erste Mal gefragt als wir gerade auf die Autobahn fuhren. Ca.15km von unserer Haustür entfernt.
Eine Stunde später stellte der Mann fest, das er mit Birkens.tock im Auto sitzt und keine anderen eingepackt hat… (Wir erinnern uns? Letztes Jahr war ich 2 Wochen mit Clogs unterwegs in DK.)
Später dann Stau um den Elbtunnel und wir fahren durch Hamburg. Wunderbar!
Irgendwann Ankunft im:
“Des ist echt schön hier!“ sagt der Mann als er das Haus begutachet hat, so als käme noch was. „Aber…?“ frage ich. „Nix ‘Aber…’!“ sagt er
Ein frischer Blumenstrauss und mehr echte Pflanzen im Ferienhäuschen als zuhause. Wah! Die Kinder sind glücklich, 5000 m2 Garten und eine Marienkäferplage sind ja auch super!
Das sind nur Wenige. Für jedes Mal „Mama- weißt Du was ich gerade gesehen hab?“ (Marienkäfer) einen Euro und mindestens das Ferienhäuschen wäre bezahlt gewesen.

Kruscheln in den Dünen. Und dabei alles vergessen.
Fröhlich machende Steckdosen. Leider unscharf .
Der hat mir so gut gefallen.
Und die auch.
Der Mensch, der uns am ersten Tag übern Weg läuft („Schau des sind die annern „WÜ“-ler!“ sprach er zu seiner Tochter) und uns voll-“smalltalkt“, merkt nicht, dass er uns in unserer Fünfsamkeit stört. Im Urlaub bin ich noch weniger sozialkompatibel. in diesem ganz besonders.
Bei schlechtem Wetter gehen wir mal Kerzenziehen. Herrlich meditativ! Nur die Farbe! Beinahe schon Neon-Rosa! Was sonst?!
Irgendwann hab ich auch meine ersten Fische ausgenommen, ständig kommentiert von Moppi: „Fish tot! Fish tot, Mama!“ Danach musste ich die Füße hochlegen…
Ich beschließe, dass der nächste Urlaub irgendwo anders gemacht werden muss. Camping im undichten Zelt in Unterankten, oder nach Tschernobyl. Hauptsache ich will wieder heim.
„Uiii…
…Wassza dinnen!“ sprach der Sohn beim ersten Blick aufs Meer.

(Hin will! denke ich beim Sichten der Bilder.)
Und dann waren wir heute noch die Freundin unserer Großen besuchen. Im Krankenhaus. Letzte Woche brach sie sich den Oberschenkel und wollte nach der Not-OP nicht mehr selbständig atmen. Erst seit Sonntag ist sie raus aus der Intensivstation.
Ich geh noch ein bissi weinen, den Schrecken verdauen.
Sie fragt/stellt fest: „Du hast ne Cola gekauft?!“
Er antwortet: „Ja, ich hab irgendwie so nen nervösen Magen, kennst Du das? und immer das Bedürfnis, was zu essen, rum zuknabbern und so.“
Sie sagt: „Dieses Bedürfnis hab ich auch ohne nervösen Magen.“
So gehts dahin mit der Entspannung.
Nächste Woche gibts den nächsten OP-Termin für mich. Na danke! Keine große Sache eigentlich -aber doof ist es eben doch. Ich gehe jetzt schmollen.
(Wann komme ich eigentlich dazu einen Urlaubsbericht zu tippen, wenn es hier gleich wieder so zu geht?)
Willkommen zuhause!
Jetzt weiss ich auch, wie Tuppe.rware stinkt, wenn sie auf einer heißen Herdplatte vor sich hin stehen darf. Und der Kater hat überhaupt keinen Überlebensdrang sondern eine Rauchvergiftung, weil er -starr vor Hunger wahrscheinlich- in der Küche sitzen blieb.
Zuhause ist es halt am schönsten. …


