… flogen zwei Brüder nach Ägypten. Im Gepäck hatten sie die Asche ihrer Mutter …
(tbc. vielleicht)
… flogen zwei Brüder nach Ägypten. Im Gepäck hatten sie die Asche ihrer Mutter …
(tbc. vielleicht)

Du kleine Faule! Noch nix ist mit drehen und so, dafür quasselst du uns ab 4 Uhr morgens die Ohren voll. Und wächst so ganz selbstverständlich neben und mit deinen Geschwistern auf, die dich lieben, dich bekuscheln (Terrorkuscheln), dir vorsingen und genauso froh über dich sind wie wir Eltern!
Auch wenn hier langsam aber sicher das Chaos nicht mehr zu bändigen ist -und ich des Öfteren denke: ‘Hilfe!’- bin ich doch so unendlich dankbar, darüber, dass du da bist, uns komplett machst!
Wir -das Ehepaar- liegen abends im Bett, lesen.
Ich zu Ihm: „Hier (in meinem Buch) wird eine Frau beschrieben, die könnte ich mal sein. ‘Die 37jährige, Eva ist ihr Name, hat drei Kinder im Alter von 11, 8 und sechs.’ Wenn ich mal 37 bin sind unsere Knollen auch 11, 8 und 6 Jahre! Witzig, nich?!“
Er: „Stimmt! -Hoffentlich gehts gut mit ihr aus! *schmunzel*“
Ich: „Hm. Nun. Ihr Mann wurde eben in die Luft gesprengt!“
Er: „Äh! … Ich les dann mal weiter in meinem Buch!“
Wir unterhalten uns, damals und so, (wir kennen uns jetzt ungefähr 10 Jahre, einen Stichtag haben wir nicht,) meine damalige Wohnung.
Er: „Ich kann mich gar nicht mehr an deine Wohnung von damals erinnern. ´n Bett stand drin, das weiß ich noch.“
(Ich sag Euch. Die Männers!)
Mein Magen mag mich nich. Meinen Magen mag ich nicht.
Du bist doof, Magen!
(Ich möcht Dich lieber wieder mögen, Magen!)
(Bitte keine Besserungswünsche mehr abgeben, Frau E. muss erst die schon vorhandenen abarbeiten bevor neue aufgenommen werden.)
Ort des Geschehens: Haus vom Schwiegerdings.
„Ohooopaaa! Komm spielen!“ruft sie. „Wo bist du denn?“ fragt er. „Hier oooben im Dachbooooden!“ ruft sie. Er geht nach oben und maßregelt: „DAS ist NICHT der DACHBODEN, DAS ist ein IK.ONENZIM.MER! DAHAAA stehen MEINE SCHÄTZE drin!“ Pffft. Angeber.
Und dann fand er noch ein zerbrochenes Suppenschüsselchen, chinesisches Porzellan aus irgendeiner Dynastie. Haben aber nicht unsere Kinder zerdeppert. Leider. Hätte mich mal interessiert was er gemacht hätte, wenn sie es gewesen wären.
(Ja. Ich bin böse. Und ein Banause. Aber in diesem speziellen Fall, da kann ich nicht anders.)
Der Bub und ich schauen ein Märchenbuch an. „Da! eine Zessin is!“ sagt der Bub zu mir, mit seinen großen Kulleraugen, deutet auf die Prinzessin. „Ja, das ist eine Prinzessin. Und das da ist ein Prinz!“ sage ich. Er: „Jaah! BinzZ!“
„Und Du? Bist Du auch ein Prinz?“ frage ich.
„Naaain! Zessin!!!“
(Diese Zeit, in der die Kinder das Reden lernen, ist doch ein witzig!)
Quittenzeit! Wir haben uns dran gemacht und den Baum abgeerntet. Drei Erwachsene, vier Kinder (eines davon schlafend, ein anderes nicht leiblich). War das ein Fest, als die gelben, schweren und duftenden Früchten im Gras landeten. Nach dem Aufsammeln fuhren wir mit unserem „blauen Wunder“ zur Obstannahme. Sechs Personen und 50 Kilo Quitten. Für die Kinder ein Erlebnis der besonderen Art war es doch fast wie bei der „Sendung mit der Maus“, so viele Äpfel, so viele Quitten, die Maschinen und genügend Traktoren zum Bestaunen. Und wir wurden auch bestaunt, vier Kinder unter fünf Jahren an der Hand/den Händen/auf dem Arm
Einen Lohn für den schönen Nachmittag gab es auch noch: 25 Liter Saft (je nach Geschmack, bei uns also Apfel). Immerhin!
Der Mann kommt vom Einkaufen zurück, begeistert erzählt er: „UND: Ich hab was gekauft, was wir uuuunedingt ganz dringend brauchen!!! Rate mal!“
Ich: „Hmmmm! Chips?!“
Er (sackt etwas zusammen): „Kinderzahnpasta!!!“
Die neue Brian-Setzer-CD kam gerade an. Und während ich sanft mein brach liegendes Saxophon streichle spielt im Hintergrund die Bigband.
Achja! Irgendwann sind wir wieder vereint. Bestimmt!
Es war toll!
Stimmig, weil mit Gitarre und ohne Orgel (da muß ich immer weinen). Der Pfarrer wunderbar (Dekan a.D. um die 80)
Harmonisch, weil keiner brüllte.
Leicht schräg durch schwerhörigen Pfarrer, der lautstark zu langsam sang.
Lustig, weil: Der Pfarrer wedelte mit seiner Kutte die Blumendeko vom Taufstein. Und Schnatterinchen wäre nicht Schnatterinchen wenn sie nicht zu ihm hingegangen wäre und gesagt hätte: Des warst frei DU!
Fränkisch, weil wir anschließend in der Heckenwirtschaft aßen. (Federweißer, Karpfen, Meefischli)
Gemütlich, weil warm durch Kachelofen.
Ein bisschen traurig war es auch, weil sich der Todestag meiner Schwiegermutter zum zweiten Mal jährte. Aber auch das wurde in der Predigt liebevoll aufgegriffen und spendete wieder etwas Trost.
Ich bin sehr froh, dass wir die Kinder nun taufen liessen, alle Drei zusammen, das war auch etwas Besonderes. Nach dem vergangen Jahr und dieser letzten quälenden Schwangerschaft, die dieses wunderbare Kind hervorbrachte, war es mir umso wichtiger, Gott zu danken, dass nun alles gut ist, wir komplett und gesund sind. Alle! (Vergessen wir mal diese saisonale Pestilenz)
Und so war es eine schöne Fügung, dass der Termin zufällig auf den 11.10. fiel.
Danke für die lieben Wünsche!!! Ihr seid toll!
Morgen Taufe hoch drei
Ich stecke vollstens im Vorbereitung-WAAAAHHHH!!!
Hoffentlich halten die Kinder gut durch!
Ich freu mich, frag mich aber warum ich die ganze Zeit „Harold und Maude“ schauen möchte.
Die Nacht war ruhig und die Männers sind wieder da! Puh! Ich find es erstaunlich wie amputiert ich mich gefühlt habe ohne sie. Obwohl doch immer noch zwei Knollen da waren. Ich bin ja das volle Muttertier! Wah!
Jetzt müssen wir nur noch diesen Husten wegbringen, der den Bubi so ärgert. Aber das schaffen wir auch noch.
Ein großes DANKE! an Alle für alles. Die Wünsche, Gedanken ect. Toll so´n Blog
Jetzt weiß ich auch wie das ist. Pseudo-Krupp. GsD habe ich aus reiner Neugier vor einigen Jahren mal nachgeschlagen, wie die Symptome dabei sind. Das „Pseudo“ fand ich damals sehr merkwürdig. Konnte mir nix darunter vorstellen.
Da brachte ich also gestern ein fieberndes Schnatterinchen ins Bett und dachte mir nix weiter. Um 21.30 Uhr weinte dann der Moppi sehr merkwürdig, sodass ich mich beeilte zu ihm zu kommen. Irgendwie merkte ich sofort, dass etwas nicht stimmt und nahm ihn sofort aus dem Bettchen, rannte mit ihm in die Küche, öffnete den Kühlschrank, stellte mich mit ihm davor. Unterwegs nahm ich das erste Mal wahr, das er wie zugeschnürt atmet. Meine Beine drohten zu Gummi zu werden und ich ignorierte es. Kühlschrank half nicht (auf erster Stufe! Klar hilft das nicht), der Mann kam „Was los?“ -“Ich glaub der hat nen PseudoKrupp-Anfall!“ Daraufhin schnappte sich der Mann sofort das Telefon, rief irgendwo an. Ich setzte mich mit dem Bub in die Haustür. Es wurde besser, Regen!, die Dame am anderen Ende der Leitung bestätigte quasi per Ferndiagnose, dass dieses Atmen und Husten PseudoKrupp sein muss.
Die Feuerwehr kam („Ui, da Bußß. Foiaweah!“ ging schon wieder) und überprüfte die Sättigung. Der Krankenwagen kam hinterher (alle brutalst nett!) und schnell war klar, dass der Bub ins Krankenhaus mit muss. Der Mann fuhr mit, ich steckte ihm noch Schnulli und Kuschel ein, sonst nix. Pfft!
Dann waren sie weg und ich noch da. Die lieben Nachbarn von gegenüber wurden noch beruhigt, danach versuchte ich runterzukommen. Fehlanzeige! Ich weiß ja, dass er gut aufgehoben ist, dennoch würde ich es gerne selber sehen, hören, miterleben, um sicherer zu sein. Ich weiß: der Mann kann das genauso wie ich, er ist ja auch genauso greifbar wie ich -zeitlich gesehen und eben auch sonst „da“- und die Kinder haben ein ebensolches Vertrauensverhältnis zu ihm wie zu mir.
Aber durch die Kleine (und das Stillen) kann ich halt nicht so wie ich will, und gerade bei Arztangelegenheiten will ich doch immer alles genau wissen. Ich war für die Große da, u.a. bei ihrer Lungenentzündung und der schweren Mittelohrentzündung und hab dadurch auch gelernt, entspannt 40° Fieber zuzulassen. Ich weiss seitdem: Sie kann das! Ich hoffe ich lerne das nun genauso beim Moppi, obwohl ich jetzt nicht mal bei ihm im KH sein kann.
Aber: Heute mittag war ich 3-4 Stunden da. Brachte Klamotten und den ganzen Kram. Zuvor zuhause wollte mein Herz schwer werden als ich die Moppi-Klamotten in die Tasche packte. Sein leeres Bettchen sah. Mann, stell dich nicht so an, Eva! und es ging wieder. Etwas.
Er war ganz vergnügt, das Spielzimmer sein Traum. Später am Nachmittag wurde das Atmen aber wieder schwerer, enger, lauter. Ich musste mich verabschieden, die Große war -mit leichter Temperatur- noch bei der Oma. Die Arme muss sich ja wie abgeschoben fühlen! Und die Kleine wird immer rumgezerrt. Auch nicht optimal.
Am Aufzug sagte er zu mir ganz lässig: „Düßß Mamma!“ nicht mal ein Kuss bekam ich, weil er schon wieder „Audo pielen!“ wollte. Gut so! Ihr macht das Männer! Und ich werds auch noch lernen. Wenn auch jetzt nicht gleich.
(Und -bitte bitte- lieber Gott: Heute eine ruhige Nacht, damit die Beiden morgen wieder heim dürfen!)
Betreuungsverhältnis 1:4
Davon:
Und ich bin dezent verkatert. Von einem alkoholfreiem Bier und einer Bionade.
(Ich mach mal weiter hier…)