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Vor ca. 20 Jahren…

… sass Klein-Eva in ihrem Zimmer und spielte, gedankenverloren. 

Das Radio lief und als die Nachrichten kamen horchte ich auf. Von vielen Flüchtlingen war die Rede, in der Botschaft in Prag usw. Der Radioreporter war sehr aufgeregt.

Da wir keine Verwandschaft „drüben“ hatten wußte ich überhaupt nicht, um was es eigentlich geht und ging, als die Nachrichten zuende waren, zu meiner Mutter um sie auszufragen. Über das was ich da gehört habe. Sie erklärte mir alles so gut sie konnte, aber ich wurde immer neugieriger. Ab da verfolgte ich diesen Teil unserer Geschichte aufmerksamer. Auch heute noch. Und ich glaube, ich war schon mehr vom östlichen Teil Deutschlands gesehen als vom westlichen. 

Gestern kam auf dem Dritten wieder eine Sendung zum Mauerfall, mit der Frau damals in Ost-Berlin, die den Polizisten angefleht hat, er möge sie doch bitte durchs Brandenburger Tor laufen lassen. Und die dann irgendwann mit ihm (?) durch laufen durfte. Ich hab geheult. Wiedermal. Vor Erleichterung.

Vor zwei Jahren…

… flogen zwei Brüder nach Ägypten. Im Gepäck hatten sie die Asche ihrer Mutter … 

(tbc. vielleicht)

Was ist nur aus mir geworden? ;-)

Beim durchblättern eines Werbeblättchens fiel mir dieses Bild auf. Und dann dachte ich: „Wo ist diese/meine Hose eigentlich hin gekommen?“ Genau so eine besaß ich mal, allerdings Fellimitat. Jessas!

Ich weiß -mein Blindenhund hätte aufjaulen sollen. Aber hey! -ich trug sie nie zusammen mit den zebragestreiften DocMartens (Wo sind die eigentlich?).  

 

(Als ich noch bei meinen Eltern wohnte und mich ausgehfertig machte, meinte meine arme Mama immer,  ich solle bitte niemandem sagen aus welchem Hause ich stamme. Hm!)

Was ist Glück?

Frau Mutti zeigt ein wunderschön glücklich machendes Foto. Und forderte auf es ihr nachzutun. Und hier kommt meins:

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Der Moppi war da gerade ein paar Tage alt. Und ich hinderte gerade mal wieder das Schnatterinchen daran, den Bub abzulecken. Es gibt von diesem Nachmittag noch mehrere wunderschöne Bilder auf denen man sieht, wie glücklich ich gerade war. Obwohl wir bereis ahnten, dass eine saumäßig schlimme Zeit bevorsteht. (Nicht der Kinder wegen.) Aber dieses Kind bestaunten wir voller Glück. Immernoch. Sonnenscheinkind.

(Weshalb ich so berührt bin von genau dem Bild? Naja- Vor der Geburt hatte ich so meine Befürchtungen wie das Schnatterinchen auf ihr Geschwisterchen reagiert, ich vermutete, dass sie ihm erstmal eine mitgibt.  Dann lag er da so in seinem Bollerwagen und das Erste, was sie fragte war: Darf ich den mal streicheln? Und diese Bilderreihe erinnert mich an diese besonderen ersten Tage. Hach.)

Zeitreise

Manche Lieder bewirken eine Zeitreise in mir. Dieses beamt mich ins Jahr 2003 nach Biella. Lief dort rauf und runter. Total entspannend!

4 Jahre!

  Was von der Torte übrigblieb…

Fast vergessen, heute ist Hochzeitstag! Vor vier Jahren gaben wir uns in Augsburg das „Ja-Wort“, bzw. ich röchelte es eher, sodass der Standesbeamte sich nicht sicher war ob er das jetzt anerkennen soll oder nochmal nachfragen muss. (V.a. die älteren Semester haben DEN entscheidenden Moment nüscht mitbekommen.) Isch war halt so uffjerescht!

Was war das für ein Tag: Wir waren wahnsinnig gestresst von den paar Vorbereitungen, („Geschenketisch? Für was denn?“ wir hatten halt keine Ahnung von Hochzeiten), die Oma hat den ganzen Tag geschluchzt, ich war krank und zu spät kamen wir eh, aber die Lokation war toll, das Essen super, es gab KEINE Spiele und das Beste war mein Bräutigam, der seinen Kontrabass mitgenommen hatte.

 Jazzclubstimmung. Schön war das.

(Von mir veröffentliche ich garantiert keine 7monatsSchwangerschaftsbauchHochzeitsbildermitWassereinlagerungenüberall. Nenene!)

Innere Kind

Meine Kindheit ist zweigeteilt. Die eine ist die ganz frühe und die andere ist die, die irgendwie wirklicher und kompletter in Erinnerung ist. Als Wendepunkt gibt es da einen Tag an dem ich heim  gerufen wurde (von der Nachbarsfreundin), mein Koffer gepackt im Flur, mit meinem Teddy oben drauf. Mama und ich zogen aus, fürs Erste.

Und neulich kaufte der Mann eine CD, „Alan Parsons Projekt“ -sagte mir gar ja nichts. Bis zu diesem Lied: 

Gehört eindeutig in die Kategorie „Frühe Kindheit“, und auf einmal sind da wieder ganz viele Bilder. Schwierig aber schön.

Leichteres und Schwereres

Beim Durchstöbern der (teilweise echt schlechten Handy-) Fotos fand ich: Urlaub am Idro-See in Italien.

   

Das Kind redete und redete und schaukelte und schaukelte. (Daran hat sich eigentlich nichts geändert.) War schön da und auch erholsam. 

 

Genau zwei Jahre ist es her, dass wir diesen Urlaub in unbeschwerter Dreisamkeit erlebten, aber mir kommt es vor als wären es fünf (mindestens).  Kaum waren wir wieder zuhause begann eine sehr schwere Zeit für uns alle, aber vor allem für den Mann. Und es ist immernoch  schwer zurückzublicken, nicht zu weinen. Aber es wird, ja.