Archiv fürMinusHausfrau

Zugenommen!

Nein, um meine Figur gehts hier nicht (wobei…) sondern um die Tatsache, dass wir als fünfköpfige Familie aus manchen Dingen rausgewachsen sind. Die Wohn und Lebenssituation betreffend.

  1. der Kühlschrank war schon immer klein, aber jetzt… Ich bin froh, das es kälter wird, so können Obst und Gemüse draussen gelagert werden.
  2. der Essplatz. Für Vier gings noch. Unsere Hirne arbeiten gerade an der Lösung.
  3. die Schränke! Ich beschreibe jetzt nicht, wo die Klamotten vom jüngsten Mitglied gelagert werden. Es ist ein Witz.
  4. das Bad. Wir haben da ein 35cm „breites“ Waschbecken für viereinhalb Personen. Zum Glück ist ein Sprung drin und muss ausgetauscht werden. Ausserdem fliegt die ganze Zeit irgendwas von den Miniablagen. Und das mit den Handtücher, herrje!
  5. das Spielzimmer: Baue ich bald zur Gummizelle aus. Mit Matten an den Wänden, damit sich die Große und der Mittlere beim Kloppen nicht weh tun.
  6. STAURAUM! WIR BRAUCHEN STAURAUM! 

Ich hab mich immer gefragt, warum es hier mittlerweile dauerhaft chaotisch ist und ich dem Chaos nicht mehr Herr werde. Ich denke, es liegt echt daran, dass wir immer noch Dinge/Schränke/Ablagen/Regale… haben die für zwei Personen ausreichend Platz geben, bei 3+ aber versagen.

Also: Ändern. Step by Step.

(Und ich dachte, mit nem neuen Auto und einem Kinderschlafzimmer für 3 wäre die Sache erledigt.)

    Alltags-Blablablubb

    1. Fenster geputzt. Aber nur das in der Küche, und auch nur, weil ich dort nicht mehr erkennen konnte, ob es draußen regnet. Es ist jetzt gestreift.
    2. Drei große Säcke für die Altkleidersammlung ausgemistet. Die müssen nun nur noch am Mann vorbei geschmuggelt werden („WAS? Dieses schöne grauschleierige ausgefranste schon ewig in nicht mehr benutzte Handtuch können wir doch noch gebrauchen!“ )
    3. Bis 11Uhr zwei Kinder insgesamt 5 mal gewickelt. Werde ich je wieder ohne diese Arbeit leben können? ;-)
    4. Die nächste Hürde in Sachen „OP“ genommen. (Ich habe das schlechte Gefühl, das ich nicht mehr bis Januar warten kann.)

    Vor ca. 20 Jahren…

    … sass Klein-Eva in ihrem Zimmer und spielte, gedankenverloren. 

    Das Radio lief und als die Nachrichten kamen horchte ich auf. Von vielen Flüchtlingen war die Rede, in der Botschaft in Prag usw. Der Radioreporter war sehr aufgeregt.

    Da wir keine Verwandschaft „drüben“ hatten wußte ich überhaupt nicht, um was es eigentlich geht und ging, als die Nachrichten zuende waren, zu meiner Mutter um sie auszufragen. Über das was ich da gehört habe. Sie erklärte mir alles so gut sie konnte, aber ich wurde immer neugieriger. Ab da verfolgte ich diesen Teil unserer Geschichte aufmerksamer. Auch heute noch. Und ich glaube, ich war schon mehr vom östlichen Teil Deutschlands gesehen als vom westlichen. 

    Gestern kam auf dem Dritten wieder eine Sendung zum Mauerfall, mit der Frau damals in Ost-Berlin, die den Polizisten angefleht hat, er möge sie doch bitte durchs Brandenburger Tor laufen lassen. Und die dann irgendwann mit ihm (?) durch laufen durfte. Ich hab geheult. Wiedermal. Vor Erleichterung.

    (Ausgebrannt, kurz vor dem Zerreißen, überfordert, kraftlos, mutlos, hohl. Müde.)

    Haben Sie mal raus geschaut?

    Und ich habe vergessen den Kinderwagen reinzustellen. :-/

    Wie gehtn das?

    Das mit dem Abstillen klappt ja so gar nicht. Klar, ich will ja auch nicht wirklich.

     

    Jetzt weiß ich auch wie das ist. Pseudo-Krupp. GsD habe ich aus reiner Neugier vor einigen Jahren mal nachgeschlagen, wie die Symptome dabei sind. Das „Pseudo“ fand ich damals sehr merkwürdig. Konnte mir nix darunter vorstellen.

    Da brachte ich also gestern ein fieberndes Schnatterinchen ins Bett und dachte mir nix weiter. Um 21.30 Uhr weinte dann der Moppi sehr merkwürdig, sodass ich mich beeilte zu ihm zu kommen. Irgendwie merkte ich sofort, dass etwas nicht stimmt und nahm ihn sofort aus dem Bettchen, rannte mit ihm in die Küche, öffnete den Kühlschrank, stellte mich mit ihm davor. Unterwegs nahm ich das erste Mal wahr, das er wie zugeschnürt atmet. Meine Beine drohten zu Gummi zu werden und ich ignorierte es. Kühlschrank half nicht (auf erster Stufe! Klar hilft das nicht), der Mann kam „Was los?“ -“Ich glaub der hat nen PseudoKrupp-Anfall!“ Daraufhin schnappte sich der Mann sofort das Telefon, rief  irgendwo an. Ich setzte mich mit dem Bub in die Haustür. Es wurde besser, Regen!, die Dame am anderen Ende der Leitung bestätigte quasi per Ferndiagnose,  dass dieses Atmen und Husten PseudoKrupp sein muss. 

    Die Feuerwehr kam („Ui, da Bußß. Foiaweah!“ ging schon wieder) und überprüfte die Sättigung. Der Krankenwagen kam hinterher (alle brutalst nett!) und schnell war klar, dass der Bub ins Krankenhaus mit muss. Der Mann fuhr mit, ich steckte ihm noch Schnulli und Kuschel ein, sonst nix. Pfft! 

    Dann waren sie weg und ich noch da. Die lieben Nachbarn von gegenüber wurden noch beruhigt, danach versuchte ich runterzukommen. Fehlanzeige! Ich weiß ja, dass er gut aufgehoben ist, dennoch würde ich es gerne selber sehen, hören, miterleben, um sicherer zu sein. Ich weiß: der Mann kann das genauso wie ich, er ist ja auch genauso greifbar wie ich -zeitlich gesehen und eben auch sonst „da“- und die Kinder haben ein ebensolches Vertrauensverhältnis zu ihm wie zu mir.

    Aber durch die Kleine (und das Stillen)  kann ich halt nicht so wie ich will, und gerade bei Arztangelegenheiten will ich doch immer alles genau wissen. Ich war für die Große da, u.a. bei ihrer Lungenentzündung und der schweren Mittelohrentzündung und hab dadurch auch gelernt, entspannt 40° Fieber zuzulassen. Ich weiss seitdem: Sie kann das! Ich hoffe ich lerne das nun genauso beim Moppi, obwohl ich jetzt nicht mal bei ihm im KH sein kann.

    Aber: Heute mittag war ich 3-4 Stunden da. Brachte Klamotten und den ganzen Kram. Zuvor zuhause wollte mein Herz schwer werden als ich die Moppi-Klamotten in die Tasche packte. Sein leeres Bettchen sah. Mann, stell dich nicht so an, Eva! und es ging wieder. Etwas.

    Er war ganz vergnügt, das Spielzimmer sein Traum. Später am Nachmittag wurde das Atmen aber wieder schwerer, enger, lauter. Ich musste mich verabschieden, die Große war -mit leichter Temperatur- noch bei der Oma. Die Arme muss sich ja wie abgeschoben fühlen! Und die Kleine wird immer rumgezerrt. Auch nicht optimal.

    Am Aufzug sagte er zu mir ganz lässig: „Düßß Mamma!“ nicht mal ein Kuss bekam ich, weil er schon wieder „Audo pielen!“ wollte. Gut so! Ihr macht das Männer! Und ich werds auch noch lernen. Wenn auch jetzt nicht gleich.

    (Und -bitte bitte- lieber Gott: Heute eine ruhige Nacht, damit die Beiden morgen wieder heim dürfen!)

    Noch ganz bei Trost?

    Betreuungsverhältnis 1:4

    Davon:

    •  ein gehbehindertes Mädchen (weil Oberschenkel gebrochen)
    •  ein trotzender Junge
    • ein stark anhängliches Baby

    Und ich bin dezent verkatert. Von einem alkoholfreiem Bier und einer Bionade.

    (Ich mach mal weiter hier…)

    Dinge, die die Welt nicht braucht

    Anrufe aus der Klinik meines Vertrauens:

    „Frau Eva! Bitte setzen Sie sich umgehend mit ihrem Arzt auseinander, ihr P!p! -während des stationären Aufenthalts- war nicht so wie er sein darf!“

    Ich schrei gleich! Echt jetzt!

    Geh wählen!

    Was ist nur aus mir geworden? ;-)

    Beim durchblättern eines Werbeblättchens fiel mir dieses Bild auf. Und dann dachte ich: „Wo ist diese/meine Hose eigentlich hin gekommen?“ Genau so eine besaß ich mal, allerdings Fellimitat. Jessas!

    Ich weiß -mein Blindenhund hätte aufjaulen sollen. Aber hey! -ich trug sie nie zusammen mit den zebragestreiften DocMartens (Wo sind die eigentlich?).  

     

    (Als ich noch bei meinen Eltern wohnte und mich ausgehfertig machte, meinte meine arme Mama immer,  ich solle bitte niemandem sagen aus welchem Hause ich stamme. Hm!)

    Katheder sind…

    doofdoofdoof!

    Und zu hause ist es schönschönschön!

    Und ich fühl mich (fast) gutgutgut!

    (Das kleine Fräulein verpennte meine Abwesenheit bei den Schwestern der -neuen- Kinderklinik. Wieder einmal sehr lustige Stimmung im OP. Wenn die anwesenden Ärzte, Schwestern, ect. anfangen über Pizzabestellungen, Kaffedates oder Mittagspause zu sprechen weiß ich: Gleich ist es vorbei! Diesmal fingen sie schon gleich mit diesen Themen an, denn: Die OP -der Schienenwechsel- dauerte sagenhafte 8 Minuten, drumherum nicht mitgerechnet. Nur der Anästhesist geht wohl zum Lachen in den Keller. Ansonsten: Sehr nett da, echt.)

    (Danke Kassiopeia!, Danke Martina! Hat geholfen :-) )

    „Depressionen leicht gemacht“

    Was ist das denn für eine riesengroße !§$%/&(=$&%?//%§$*  so ganz OHNE Schoki oder sonstigen Süßkram im Haus?!

    Ich schrei jetzt mal ne Runde in den Backofen. SO!

     

     

    (*Schimpfwort nach Wahl und Gemütszustand einsetzen)

    So gehts dahin mit der Entspannung.

    Nächste Woche gibts den nächsten OP-Termin für mich. Na danke! Keine große Sache eigentlich -aber doof ist es eben doch. Ich gehe jetzt schmollen. 

    (Wann komme ich eigentlich dazu einen Urlaubsbericht zu tippen, wenn es hier gleich wieder so zu geht?)

    Willkommen zuhause!

    Jetzt weiss ich auch, wie Tuppe.rware stinkt, wenn sie auf einer heißen Herdplatte vor sich hin stehen darf. Und der Kater hat überhaupt keinen Überlebensdrang sondern eine Rauchvergiftung, weil er -starr vor Hunger wahrscheinlich- in der Küche sitzen blieb. 

    Zuhause ist es halt am schönsten. …

    Nicht zuviel nachdenken

    Nächste Woche ist wieder ein Treffen vom ehemaligen Gebu.rtsvorbreitungskurs. Eine (B.) hat absagen müssen. Ihre Tochter (einen Tag jünger als die kleine Frau) ist auf der Intensivüberwachung, weil sie von Anfang an immer wieder Atemaussetzer hat und neulich im Trageteil blau  angelaufen ist und nur mit Herz-Lungenmassage wieder belebt wurde.

    Mir ist ganz schlecht. Für B. ist es auch das dritte Kind, ihre größeren Kinder sind auch noch ziemlich klein. Ihre Schwangerschaft verlief ähnlich beschissen wie meine und sie hatte auch schon Erfahrung mit einem Nierensto.ma machen müssen. Und nun muss sie solche Ängste durchleben. Wie schafft sie das? Wie wird man dieser Angst Herr?

    Ich bete für sie.

    Schaahatz, ich hab nix zum anziehen!

    Also dieser Traum letzte Nacht- da war ich „oben oh.ne“ in der Stadt beim shoppen.

    War wohl bitter nötig ;-)

    (Ich hab mich die ganze Zeit über geschämt, aber das ich mir schnellstmöglich nen Fetzen kaufe und überziehe hab ich auch nicht geschafft. Ich war da sehr kritisch bei der Auswahl. … )

    Ein Riss.

    (Achtung: Frauenkram!)

    Ein Riss von ca. 1cm Länge in der Br.ustwarze tut verdammt saumäßig weh. Seit zwei Wochen immer wieder diese Multimam-Kompressen, Kühlakku, ect. und nichts hilft. Es wird sogar schlimmer. Ich überlege teilweise auf Flasche umzusteigen, obwohl mir schon davor graut: Wasser abkochen, Wasser abkühlen lassen, Flasche ausspülen, Flasche auskochen, Pulverl kaufen (Pulverl vergessen… )

    Aber wenn es nicht besser wird, ist mir das echt schon fast lieber.

    Ich. oder: Finde die Fehler!

    „Mann, kannst Du mir mal ne CD braten?“

    Das sind Streifenlangusten!“ (Er:“Nie im Leben heißen die so.“ Ich: „Doch. Echt jetzt.“) (Doch nich.)

    „Das ist so im Effekt passiert.“

    Bestellte in Italien Eis im „Cornuto“  statt im „Corno“  (Auch hier klappte der Mann fast ein vor Lachen.)

    Kulturschock für Frau Eva

    Heute gehts zum Grillen zu Freunden.

    Da sind dann erwachsene Menschen. 

    Mehr Erwachsene als Kinder.

    Ich bin etwas wuschig…

     

    (Und ich muss auf Spuckeflecken an der Schulter achten!)

    Und übernächste Woche bin ich dann da. Jessas!

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