Archiv fürMoppi

Der Bub und ich schauen ein Märchenbuch an. „Da! eine Zessin is!“ sagt der Bub zu mir, mit seinen großen Kulleraugen, deutet auf die Prinzessin. „Ja, das ist eine Prinzessin. Und das da ist ein Prinz!“ sage ich.  Er: „Jaah! BinzZ!“

„Und Du? Bist Du auch ein Prinz?“ frage ich. 

 

„Naaain!  Zessin!!!“

(Diese Zeit, in der die Kinder das Reden lernen, ist doch ein witzig!)

Auch ein Drei-Wortsatz, nä?

„Alle Beide doof!“

Der Sohn. Zum Schwesterherz und mir. Nun.

Wort zum Sonntag ;-)

Es war toll! 

Stimmig, weil mit Gitarre und ohne Orgel (da muß ich immer weinen). Der Pfarrer wunderbar (Dekan a.D. um die 80) 

Harmonisch, weil keiner brüllte.

Leicht schräg durch schwerhörigen Pfarrer, der lautstark zu langsam sang.

Lustig, weil: Der Pfarrer wedelte mit seiner Kutte die Blumendeko vom Taufstein. Und Schnatterinchen wäre nicht Schnatterinchen wenn sie nicht zu ihm hingegangen wäre und gesagt hätte: Des warst frei DU!

Fränkisch, weil wir anschließend in der Heckenwirtschaft aßen. (Federweißer, Karpfen, Meefischli)

Gemütlich, weil warm durch Kachelofen.

Ein bisschen traurig war es auch, weil sich der Todestag meiner Schwiegermutter zum zweiten Mal jährte. Aber auch das wurde in der Predigt liebevoll aufgegriffen und spendete wieder etwas Trost.

Ich bin sehr froh, dass wir die Kinder nun taufen liessen, alle Drei zusammen, das war auch etwas Besonderes. Nach dem vergangen Jahr und dieser letzten quälenden Schwangerschaft, die dieses wunderbare Kind hervorbrachte, war es mir umso wichtiger, Gott zu danken, dass nun alles gut ist, wir komplett und gesund sind. Alle! (Vergessen wir mal diese saisonale Pestilenz)

Und so war es eine schöne Fügung, dass der Termin zufällig auf den  11.10. fiel. 

Danke für die lieben Wünsche!!! Ihr seid toll!

Wieder komplett!

Die Nacht war ruhig und die Männers sind wieder da! Puh! Ich find es erstaunlich wie amputiert ich mich gefühlt habe ohne sie. Obwohl doch immer noch zwei Knollen da waren. Ich bin ja das volle Muttertier! Wah!

Jetzt müssen wir nur noch diesen Husten wegbringen, der den Bubi so ärgert. Aber das schaffen wir auch noch. 

Ein großes DANKE! an Alle für alles. Die Wünsche, Gedanken ect. Toll so´n Blog ;-)

Jetzt weiß ich auch wie das ist. Pseudo-Krupp. GsD habe ich aus reiner Neugier vor einigen Jahren mal nachgeschlagen, wie die Symptome dabei sind. Das „Pseudo“ fand ich damals sehr merkwürdig. Konnte mir nix darunter vorstellen.

Da brachte ich also gestern ein fieberndes Schnatterinchen ins Bett und dachte mir nix weiter. Um 21.30 Uhr weinte dann der Moppi sehr merkwürdig, sodass ich mich beeilte zu ihm zu kommen. Irgendwie merkte ich sofort, dass etwas nicht stimmt und nahm ihn sofort aus dem Bettchen, rannte mit ihm in die Küche, öffnete den Kühlschrank, stellte mich mit ihm davor. Unterwegs nahm ich das erste Mal wahr, das er wie zugeschnürt atmet. Meine Beine drohten zu Gummi zu werden und ich ignorierte es. Kühlschrank half nicht (auf erster Stufe! Klar hilft das nicht), der Mann kam „Was los?“ -“Ich glaub der hat nen PseudoKrupp-Anfall!“ Daraufhin schnappte sich der Mann sofort das Telefon, rief  irgendwo an. Ich setzte mich mit dem Bub in die Haustür. Es wurde besser, Regen!, die Dame am anderen Ende der Leitung bestätigte quasi per Ferndiagnose,  dass dieses Atmen und Husten PseudoKrupp sein muss. 

Die Feuerwehr kam („Ui, da Bußß. Foiaweah!“ ging schon wieder) und überprüfte die Sättigung. Der Krankenwagen kam hinterher (alle brutalst nett!) und schnell war klar, dass der Bub ins Krankenhaus mit muss. Der Mann fuhr mit, ich steckte ihm noch Schnulli und Kuschel ein, sonst nix. Pfft! 

Dann waren sie weg und ich noch da. Die lieben Nachbarn von gegenüber wurden noch beruhigt, danach versuchte ich runterzukommen. Fehlanzeige! Ich weiß ja, dass er gut aufgehoben ist, dennoch würde ich es gerne selber sehen, hören, miterleben, um sicherer zu sein. Ich weiß: der Mann kann das genauso wie ich, er ist ja auch genauso greifbar wie ich -zeitlich gesehen und eben auch sonst „da“- und die Kinder haben ein ebensolches Vertrauensverhältnis zu ihm wie zu mir.

Aber durch die Kleine (und das Stillen)  kann ich halt nicht so wie ich will, und gerade bei Arztangelegenheiten will ich doch immer alles genau wissen. Ich war für die Große da, u.a. bei ihrer Lungenentzündung und der schweren Mittelohrentzündung und hab dadurch auch gelernt, entspannt 40° Fieber zuzulassen. Ich weiss seitdem: Sie kann das! Ich hoffe ich lerne das nun genauso beim Moppi, obwohl ich jetzt nicht mal bei ihm im KH sein kann.

Aber: Heute mittag war ich 3-4 Stunden da. Brachte Klamotten und den ganzen Kram. Zuvor zuhause wollte mein Herz schwer werden als ich die Moppi-Klamotten in die Tasche packte. Sein leeres Bettchen sah. Mann, stell dich nicht so an, Eva! und es ging wieder. Etwas.

Er war ganz vergnügt, das Spielzimmer sein Traum. Später am Nachmittag wurde das Atmen aber wieder schwerer, enger, lauter. Ich musste mich verabschieden, die Große war -mit leichter Temperatur- noch bei der Oma. Die Arme muss sich ja wie abgeschoben fühlen! Und die Kleine wird immer rumgezerrt. Auch nicht optimal.

Am Aufzug sagte er zu mir ganz lässig: „Düßß Mamma!“ nicht mal ein Kuss bekam ich, weil er schon wieder „Audo pielen!“ wollte. Gut so! Ihr macht das Männer! Und ich werds auch noch lernen. Wenn auch jetzt nicht gleich.

(Und -bitte bitte- lieber Gott: Heute eine ruhige Nacht, damit die Beiden morgen wieder heim dürfen!)

AAAAAAAAAHHHHHHHH!

Pseudo-Krupp.

Du ARSCH!

(Mann mit Sohn im Krankenhaus.)

Noch ganz bei Trost?

Betreuungsverhältnis 1:4

Davon:

  •  ein gehbehindertes Mädchen (weil Oberschenkel gebrochen)
  •  ein trotzender Junge
  • ein stark anhängliches Baby

Und ich bin dezent verkatert. Von einem alkoholfreiem Bier und einer Bionade.

(Ich mach mal weiter hier…)

:)

  • Kind A puzzelt,
  • Kind B spielt Playmobil,
  • Kind C vergnügt sich mit der Rassel. 
  • Perfekt!

Die Spiele sind eröffnet!

Als ich heute nacht zum Xten Male den Moppi beruhigt hatte („Aua Mund!“) überlegte ich kurz, ob ich nicht einen Eintrag machen sollte, nach dem Motto: Ich erwarte minütlich das Eintreffen der ersten Magen-Darm-Seuche in unserer Familie in der neuen Kiga-Saison. … Nunja!

  • Kriegt man Kotze eigentlich wieder aus der Handytastatur? 
  • Sind Autokisten die geeigneten Kotzauffänger, lieber Sohn?
  • Werde ich mich je an den Geruch gewöhnen?

Das erinnert mich an das Mädchen auf Arbeit: ich kam- sie spie! Eine Zeitlang knabberte ich sehr an dieser Tatsache, mein Selbstbewußtsein und so. Aber dann wurden wir doch noch Freunde. Dicke sogar.

„Uiii…

…Wassza dinnen!“ sprach der Sohn beim ersten Blick aufs Meer. 

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(Hin will! denke ich beim Sichten der Bilder.)

Wech!

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Miss Daisy und Heino sagen schon mal: Auf Wiedersehen! (Der Rest geht heute nochmal schnell auf einen Kindergeburtstag oder  arbeitet oder pennt.) Dänemark, wir kommen!

Bis in zwei/drei Wochen!

Alles wird gut!

2!

jakob 

Meinem Sohn, voller Liebe, alles Gute!

Hammbotti!…

….sprachs der kleine Mann. Und was er damit meint?

Alles Ess- und Trinkbare. Und das Hungergefühl. ;-)

 

Ich liebe diese Zeit, in der die Kinder sprechen lernen. Bei der Großen ging es da wesentlich rasanter zur Sache als beim Moppi. Noch nicht mal zwei Jahre alt erklärte sie mir: „Nicht des anziehen! Lappen is des!“

Ich bin gespannt, welche Stilblüten wir nun vom Bub zu hören bekommen.

Nur mäßig lecker.

Der Moppi sitzt im Garten und gruschelt. Irgendwann hält er mir voller Wonne seine dunkelrotenFinger entgegen und sagt „BieBimm!“ Biebimm ist seine Bezeichnung für Insekten aller Art von A bis Z. Und nachdem ich meinen Sohn für voll nehmen muss (wenn er mal was sagt dann meint er das auch!) glaube ich nicht an Johannisbeeren- oder Erdbeerenmatsche. Es genügt ein kurzer Blick am „Tatort“ und ich führe  ihn ab (SCHNELL), ins Bad, bevor er sich das Blut einer ehemals vollgesaugten Zecke noch ins Gesicht schmiert. 

(IIIIIIIIIIIIEEEEEEEEEEEEGITTTTT!)

(Warum läuft ausgerechnet ihm eine total pralle Zecke übern Weg? Egal- es hat sich ausgezeckt.)

Verschwindibus!

Der Moppi, also das ist mir ja Einer ;-)

Er hat das schöne -und für Eltern e.t.w.a.s. zeitaufwändige- Talent, Dinge verschwinden zu lassen. So kommt es in unserem Haushalt des Öfteren vor, dass die Fernbedienung gesucht wird („Hast Du den Kasten gesehen?“ -Antwort: „Hast Du hinter der Heizung nachgeschaut?“), dass frau auf der Suche nach dem Handy es anruft und es aus dem Videorekorder klingelt (!), generell die halbe Puppenstube daraus herausgeschüttelt werden muss bevor ein Kassette laufen kann, oder ein ziemlich wichtiger Schlüssel der Oma im Altpapier wieder auftaucht. Nicht zu vergessen ist das Faxgerät, welches ich nach kurzem Suchen im Spielzimmer fand, eingebettet und gefüllt mit Holzklötzen. Seither funktioniert es nicht mehr… Von irgendwelchen Schuhinhalten fange ich mal gar nicht an. ;-) Ich würde gerne Mal wissen wieviele Löffel der Bub schon verschlampt hat, es müssen Einige sein.

Mal sehen was als Nächstes kommt!?

*hüstel*

Ich habe dem Moppi die Flussen Haare geschnitten.

Der Arme!

Ich glaub´, ich höre nicht richtig!

Da schnattern doch tatsächlich die Beiden in ihrem Bett vergnügt vor sich hin, obwohl sie längst schlafen sollten. Hätte nicht gedacht, dass das schon so frühzeitig losgeht mit Erziehungs-Sprüchen wie: „So jetzt habt ihr aber genug miteinander geschwätzt. Jetzt wird geschlafen!“ V.a. mit dem begrenzten Wortschatz, den unser Moppi auffährt. Aber „NEI!“ auf  ein „Schlaf jetzt!“ geht schon ganz gut!

Was ist Glück?

Frau Mutti zeigt ein wunderschön glücklich machendes Foto. Und forderte auf es ihr nachzutun. Und hier kommt meins:

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Der Moppi war da gerade ein paar Tage alt. Und ich hinderte gerade mal wieder das Schnatterinchen daran, den Bub abzulecken. Es gibt von diesem Nachmittag noch mehrere wunderschöne Bilder auf denen man sieht, wie glücklich ich gerade war. Obwohl wir bereis ahnten, dass eine saumäßig schlimme Zeit bevorsteht. (Nicht der Kinder wegen.) Aber dieses Kind bestaunten wir voller Glück. Immernoch. Sonnenscheinkind.

(Weshalb ich so berührt bin von genau dem Bild? Naja- Vor der Geburt hatte ich so meine Befürchtungen wie das Schnatterinchen auf ihr Geschwisterchen reagiert, ich vermutete, dass sie ihm erstmal eine mitgibt.  Dann lag er da so in seinem Bollerwagen und das Erste, was sie fragte war: Darf ich den mal streicheln? Und diese Bilderreihe erinnert mich an diese besonderen ersten Tage. Hach.)

Wie kam ich nur darauf….

… zu denken, dass uns das vielleicht/hoffentlich/bittebitte erspart bleibt?! 

Das spielen mit der Klobürste meine ich….

Geschwisterleben

Ich habe gerade eine unbändige Freude daran, unseren beiden Knollen dabei zuzusehen, wie sie miteinander sind. Nicht nur das die Große jedesmal ruft: „Och ist der süüüüß!“ wenn ihr Bruder aus dem Mittagsschlaf erwacht ist. Auch der Kleine folgt seiner Schwester auf Schritt und Tritt, ahmt sie gerne nach, z.B. beim malen oder „hilft“ ihr beim puzzeln. Klar gehts da gern auch mal rund („DER SOLL WEHHEGGEHEN.ICH WILL JETZT MEINE RUHEEEE!!“) aber generell haben die Zwei ein recht entspanntes Verhältnis miteinander, das einfach schön und oft lustig ist, miterleben zu dürfen. Ganz rührend neulich: ich komme morgens ins Kinderschlafzimmer und da liegen doch BEIDE in Moppis Gitterbetttchen, schlafend. Das sind so Momente, in denen man merkt, was man den Kindern nicht mitgeben kann. Das können Geschwister nur miteinander erleben. Und deshalb freue ich mich auch so, das hier bald noch eines mit“mischt“!

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