Archiv fürSchwanger zum Dritten!

Ich melde mich ab!

Morgen früh gehts erst noch mal zur weltbesten Frauenärztin und danach ab ins Krankenhaus. Nachdem ich eine Nacht darüber geschlafen habe,  habe ich mich am Freitag entschieden nicht mehr länger als bis Montag mit einer Einleitung zu warten. Keine alternativen Versuche der Hebamme übers Wochenende zuhause, eher entspannen soweit wie möglich und versuchen, Kräfte zu sammeln. Kräfte, die in den vergangenen Monaten nahe an den Nullpunkt geraten sind.

Ich kann jetzt gut damit leben, ich weiß aber auch, dass es hart werden kann. Momentan habe ich das Gefühl ein Einhorn auszubrüten oder einen Kaktus (schönes Gefühl…) und ich frage mich: Wie gebärt frau so etwas?

Danach bleibe ich wohl noch etwas in der Klinik, alles andere als mein Wunsch, aber ich will meinen Körper beobachten, wie er auf die Schiene reagiert OHNE Druck vom Kind. Falls ich nämlich weiterhin diese „Blasenentzündung Deluxe“-Gefühle habe, wird diese Sch…Schiene SOFORT gezogen. Jawoll!

(Bitte lass es einfach vorbei sein!)

(Und das Kind gesund und ein bisschen speckig.)

Bis dahin: Gehabt Euch wohl!

Abschied von Idealvorstellungen.

So wie es aussieht wird spätestens nächste Woche eingeleitet. Beide Nieren wieder/immer noch gestaut, immer wieder Blut/Leukos  im Ur.in, Laufen quasi nicht mehr ohne Schmerzen möglich, ständige Wehen, Nerven am A.rsch. Ich habe keine Ahnung, was da auf mich zukommt, weiß nicht, was das heißt, zwei Wochen plus x Tage VOR dem Termin einleiten zu lassen. Gut, es ist die dritte Geburt, aber ich habe Angst das die Einleitung nichts bewirkt und dann doch ein befürchteter Kaise.rschnitt gemacht werden muss.

Wochen und Monate habe ich gehofft, dass es besser wird. Es wurde immer schlimmer. Es erstaunt mich, WIE leidensfähig ich bin, selbst jetzt, als der Urologe meinte, er rät zur Einleitung, überlege ich, ob ich ein Weichei bin, wenn ich die paar Wochen nicht mehr schaffe. Aber der Schmerz hat mich im Griff und langsam verändert er mich. Und DAS geht gar nicht.

Senkwehen sei dank!

Kopf im Becken heißt ich kriege wieder Luft und kann auch mit einem eventuellen Blasensprung noch herumlaufen. Schön. Heißt aber auch, dass der Kopp mehr auf die Blase drückt und das ich die Schiene darin deutlicher spüre *aua*.

Wie sagte meine Mutter so schön: „Da wird der Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben!“ 

Oder so!

(Noch 28  27 Tage. …)

Ich sag doch: Brock

Einmal von vorne:

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Und von der Seite:

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105 cm. 8 Kilo plus. Eisenwert erneut gesunken, trotz Pillen. Ein äußerst aktives Kind mit Schluckaufproblem. Noch gaaaanz weit weg vom „Ausgang“. (Meine Oma würde gerne wissen, ob es denn diesmal vielleicht farbtechnisch nach mir kommt. Leiderleider konnte meine Frauenärztin mir diese Frage nicht beantworten ;-) )

Man kann sich gar nicht vorstellen, wie sehr ich mir wünsche diese Schwangerschaft wäre endlich überstanden. 

 

 

Und noch was ganz besonderes: 

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(Ich nenne es „Ein Macbook fällt“. Und knipst noch schnell ein Foto. DAS macht mir so schnell keiner nach, hoffe ich ;-) )

Das.

Eine Ahnung hab ich nun: Mein Männe bekommt Karten für die hier.

Und wenn ich Glück habe kann er mich mit dem Rollstuhl zum Takt schieben gehe ich mit. Es fehlt noch ein Konzert in dieser Schwangerschaft, mindestens.

(Beim Schnatterinchen war ich auf „Tower of Power“ , den Stray Cats  und Max Greger. Beim Moppi waren es schon nur noch Jan Delay und Reamonn. Und nun werde ich es -im Sinne der musikalischen Früherziehung- wohl nur auf ein Konzert schaffen. ;-) )

So klar wie Klosbrühe!

Seit Donnerstag/Freitag weiß ich übrigens ganz genau, weshalb ich definitiv eine Hausgeburt vorziehe. 

Nichts geht über die eigenen vier Wände. Für mich.

Von Krankenhäusern und anderen Katastrophen

Am Donnerstag war es soweit: ich war reif! Nach immensen Nierenschmerzen bat ich den Männe um 16 Uhr, mich im Krankenhaus abzusetzen. Ich weiß nicht was ich erwartete, ich hoffte und bangte, von den Ärzten nicht ausgelacht zu werden. Das Gegenteil war der Fall: von Verlust der Niere war die Rede, hochgradigem Stau und sofortigem Legen einer Harnleiterschiene. Damit hatte ich nicht gerechnet und war dementsprechend aufgelöst.  

Kurzer Anruf zuhause mit der Bitte mir doch Wäsche, Lesestoff und Kulturbeutel vorbei zubringen. Dann zum Anästhesisten und der nächste Schock: Spinale. Ein Albtraum wird war! Zwei Geburten hatte ich hinter mich gebracht OHNE mir an der Wirbelsäule herumfuhrwerken lassen zu müssen. Eine Riesen-Angst kam auf als ich mir dieses schnieke Op-Hemdchen, Modell „Freiluftpupsen“ anzog (Trombosestrümpfe konnte ich mir ersparen, ich trug ja bereits meine Kompressionstrümpfe :-S). Ab diesem Zeitpunkt redete ich nicht mehr, nur noch „hm“ kam über meine Lippen.

Die Injektion war halb so schlimm (natürlich), das Gefühl keinen Unterleib mehr zu haben verursachte allerdings Schwindel und Übelkeit, in solchen Momenten geht die Phantasie mit mir durch. Eine Assistenzärztin textete mich zu und ich war aber irgendwann nur noch an dem Bildschirm neben mir interessiert. Darauf zu sehen meine Blase von innen und der Harnleiterausgang in den ein Schlauch geschoben wurde. Und die Wiederholung, denn die erste Schiene war zu kurz. Klar, ne.

Als die Ärzte begannen Pizza-Bestellungen abzugeben konnte ich auch mal wieder schmunzeln. Beim Umwuchten auf das Krankenhaus-Bett wieder der Schock: Das sollen meine Beine sein? Und dieses Ausgeliefert-sein, wie ein Käfer auf dem Rücken. 

Ich wurde in den Aufwachraum geschoben (Hä-ich bin doch wach?), meinem Mann der meine Sachen brachte wurde währenddessen auf der Station gesagt ich liege auf Intensiv….. Der Arme!   Langsam merkte ich meinen Bauch wieder (mein Poppes fühlte sich weiterhin an wie eine Wolldecke) und bald wurde ich von der wahnsinnig laut schnarchenden Frau Schmitt erlöst. 

Im Zimmer lag ich nun immernoch einfach nur rum. Abwechslung nahte in Form von CTG. AAAAARGHHHH! Ich hasse das. Prompt zeichnete das Ding auch noch alle drei Minuten Wehen auf. Also schnell Wehenhemmer. Und Schmerzmittel. Den Katheder  spürte und verfluchte ich mittlerweile auch sehr. 

Der Mann rief an und war sehr erleichtert mich zu hören. Süß! Und die Niere spürte ich auch nicht mehr. Nach Monaten! Kaum zu fassen! Bewegen konnte ich mich ab Mitternacht. Leider war die Nacht fürchterlich, mit Krämpfen und Schmerzen an anderen Ecken und Enden, Wehen und gereizter Blase.  

Endlich war die Nacht vorbei, Frühstück und Dusche, Blutabnahme und Antibiotika. Ein Ultraschall von der Mini-Motte wurde gemacht, die völlig unbeeindruckt das Ganze überstanden hatte, allerdings auch hier wieder Wehen durch zuviel Druck auf den Bauch. So geht das jetzt seit Tagen. Druck oder Anstrengung = Wehen. Nix geht mehr. Zur Abschlussuntersuchung beim Urologen musste ich im Rollstuhl. Der Ultraschall dort ergab ein normale Nierengröße! Für mich immernoch kaum zu glauben. Jedoch ist da eine 2cm große Zyste, die sich noch nie jemandem vorgestellt hatte. N´. Bissi blöd so.  

Der Mann kam, die Ärztin, die mich aufgenommen hatte (und tollerweise etwas an Frau…äh…Mutti erinnerte) entließ mich und seit Freitag mittag bin ich zuhause und schone mich brav. Mehr kann ich auch nicht -außer vielleicht alle 20 Minuten aufs Klo rennen  schleichen,  weil die Blase durch die OP noch sehr gereizt ist und ich wegen jedem Pippifax Wehen bekomme.

Aber ich habe ja nen tollen Mann, der versucht den Laden zu schmeißen und eine Mama, die alles stehen und liegen lässt für ihre Familie. DANKE!

Hmmm…. -Haus.geburt?

Ich weiß es immer noch nicht, aber ich werde mich mal mit einer Hebamme treffen und vielleicht fällt mir die Entscheidung dann leichter…..

Ich liebe es, wenn mein Mann zu anderen spricht und sagt: „Die Eva ist s.c.h.o.n. wieder schwanger!“ (Als hätt ich das allein geschafft.)

Oder wenn mein Schwiegervater die Schwangerschaft als Zustand betitelt. (oaaar.)

Vorsicht Jammerlappen!

Meine lieben 5-7 Leser: Wenn Sie meine ständige Jammerei nicht mehr ertragen können klicken Sie einfach weg.

Wie gerne würde ich das einfach machen, mit mir und meinem Korpus. Ich ertrage mich selbst nicht mehr. JEDE BESCH.ISSENE Woche ab ca. Mittwoch, spätestens Donnerstag gehts los, bis Freitag/Samstag. „Flankenschmerzen“, Nierenschmerzen, nichts hilft. N.I.C.H.T.S. (Doch: auf dem Bauch liegen. HaHAAA!) Faßt die Hälfte meines momentane Alltags geht dafür drauf. Das lähmt mich, ich verschwinde, bin nur noch körperlich anwesend, verkrampfe noch mehr, verzweifle. Und warum bitte hat dieser Mist eine solche mistige Regelmässigkeit? Seit wann weiß ein Nierenbecken wann Mittwoch ist? Ich hasse es, hasse meinen Körper dafür und würde mir am liebsten diese Flanke wegschießen. SO.

Ich wünsche mir nur, das die kleine Wutz in mir nicht zu sehr unter meinem „Körperfrust“ leidet. Und das sie so lange „drin“ bleiben darf, wie sie möchte. Keine vorherige Einleitung, keine Schiene für den Harnl.eiter. Bitte.

Kreislauftalfahrt

Und schwupps! zogs mir heute den Boden unter Füßen weg. (Die Vorboten hierfür wurden erfolgreich ignoriert. *gnarf*) Ein Hoch auf die ganz liebe „Kindkollegin“-Mama, die mich vom Kindergarten nach Hause fuhr, sogar noch extra ihr Auto dafür holen mußte  (und mich mit mitgebrachter Cola und Traubenzucker versorgte)!!!

(Oder doch Unterzucker?)

Wie kam ich nur darauf…? Teil 2

Oder auch: Wo war ich?

*säuselsäusel* „schließe Deine Augen und  atme dreimal tief ein (tief einatmen? Hey ich bin so kurzatmig wie ein Kaninchen vor der Schlange!). ….. Dann wandere durch Deinen Körper nach unten (Ok, das geht schnell). …. Halte an Deinen Fußgelenken (!!! Gemeint sind wohl meine tennisballgroß-angeschwollenen Schwachstellen !!! Pffffft.) …… Stell Dir nun vor, eine kleine Sonne geht in Deinen Fußgelenken auf (ARRRRRGH! Wie kam ich nur auf diese Idee, ein Kurs für mehrgebärende Schwangere wäre doch mal ganz nett. Und bin ich die Einzige, die bei sowas nasebohrend  die Decke anstarrt? …)……“ usw.usf.

„Nette“ Kombination!

Babys Dauerschluckauf und  -Kopf auf Mamas Blase. (Hat eigentlich nur meine Brut diese stundenlang anhaltenden Schluckaufs?)

.

Ächz! Ich bin schwer!

So schnell geht das. (Scheiße.)

Bäuchle

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(Superduper schlechte Qualität, i know.)

Die dritte Schwangerschaft heißt: der kleinste Bauch (bis jetzt), das ruhigste Kind (bis jetzt), die geringste Gewichtszunahme (1,5 Kilo), die größte Oberweite (und damit hab ich echt ein Problem). Die ganze Zeit warte ich das es einen Schlag tut und ich binnen Stunden riesig werde. Nicht das ich Wert drauf legen würde.  Das kann bitteschön so bleiben, ja?!? (Aber immerhin bin ich jetzt schon Anfang 7. Monat *kreisch*.)

Kalt, kälter, schöööön!

Wo Andere im Sommer bei 30 Grad im Schatten erst so richtig in Fahrt kommen wird mein Blut dick und zäh und so verhalte ich mich auch ;-) .  Hitze ertrage ich nur am Beckenrand sitzend mit den Füßen im -bitte kühlen- Nass.

Bei dieser Kälte jetzt merke wie ich Schwung bekomme, (ständig die Heizung zurückdrehe -der Männe ist eine Frostbeule-), am liebsten die ganze Zeit spazieren gehen möchte, richtig aufblühe. Leider kann ich mit meinem wachsenden Wanst nicht mehr allzu lange und steile Strecken gehen ohne einen harten Bauch zu bekommen. Und die Knollis machen da auch nicht mit: herrjeee, nach zwanzig Metern weint der erste, nach fünfzig die zweite. Also in der Hinsicht ganz der Vater.

Also ich finds schade, dass es nun wohl wieder wärmer wird!

Aber ich freu mich doch so!

Es wird wahrscheinlich das Chaos in Dosen, nächstes Jahr ab Mitte Mai. Überall Kinder, Klamottenberge, von den Windeln ganz zu schweigen, finanzielles Desaster, weil die Kurzen einem ja jetzt schon die Haare vom Kopf fressen, das Gefühl, nichts und niemandem mehr gerecht zu werden und Beulen ohne Ende in unserer zukünftigen Riesenfamilienkutsche (Beulen sind mein Markenzeichen, auch schon an kleineren Karren)!

Aber ich freu mich so auf das Mini-Knöllchen, ich kanns gar nicht beschreiben.

Albernheiten

Die heutige Ultraschalluntersuchung ergab: es wird ein Alien! 

(Diese Bemerkungen brachten mir einen Ellenbogenstupser von meiner grinsenden Frauenärztin.)

Und: Mit dem Dritten sieht man wirklich besser, Frau Antonmann. Zumindest beim Ultraschall (Oh das Ohr! Ah, die Nasenlöcher!). Bald mach ich den dann alleine *angeb* ;-)

Dein Wunsch sei mir Befehl!

„Und welchen Namen könnte das Baby haben wenn es ein Junge wird?“ fragte der Mann neulich die Tochter. „NAAAAIIIIN! ICH WILL NE SCHWESTER!“ ist die Antwort.

Heute war wieder Ultraschall, alles ok. und ich kann wohl wieder die Mädchensachen in die Schublade räumen.

 

(Aber: Was ist so schlimm an einem Bruder?)

Baby-TV

Ach ich weiß gar nicht was ich schreiben soll! Ich hatte gerade einen Frauenarzt-Termin und bin noch ganz verzückt, weil der Ultraschall so toll war. Recht entspannt lag das sich gut entwickelnde Kleine in seiner Höhle, zeigte mir schon mal seine/ihre verführerischen Zehen und Fingerlein sodass ich es ganz kurzzeitig kaum erwarten konnte es im Arm zuhalten. So langsam kommt Freude auf! 

Apropos Freude: das Schnatterinchen hätte lieber keinen Bruder mehr, nach eigener Aussage. Vielleicht später noch einen. Äh.. hähähähääää *hysterischlach* Passend dazu brachte sie neulich ein wunderschön gemaltes Bild worauf sechs Leute zu sehen waren (statt der üblichen vier). Auf meine Frage, wen sie denn noch dazu gemalt hätte, antwortete sie: „Na des is der Papa, des is die Mama, da bin ich, das is mein kleines Brüderlein, das is die Oma H. und da is meine kleine Schwester Lena.“ Gut zu wissen ;-) !

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