Archiv fürtierisch

Morgens, halb acht in Deutschland

Ein Schrei geht durchs Haus, durch Mark und Bein. Der Mann und ich starren uns über den Frühstückstisch hinweg an. Was war geschehen?

Das Schnatterinchen war auf dem Klo und hat beim aus-dem-Bad-gehen eine dicke Spinne, die ihren Weg kreuzte, übersehen und versehentlich plattgetreten. Ohne Hausschuhe. Wäh!

 Eigentlich ist sie recht furchtlos was Spinnen betrifft. Aber da war wohl doch zu viel Spinne, zu viel Überraschungseffekt und zu viel „Ekkelisch“ im Spiel! Das Ergebnis war ein ziemlich aufgelöstes Kind. Die Arme!

(Mittags war es wieder gut. „Gell Mama? Die war selber schuld. Was muss die auch lang krabbeln!!!“ und „Ist die jetzt im Spinnenhimmel?“ Süß!)

Willkommen zuhause!

Jetzt weiss ich auch, wie Tuppe.rware stinkt, wenn sie auf einer heißen Herdplatte vor sich hin stehen darf. Und der Kater hat überhaupt keinen Überlebensdrang sondern eine Rauchvergiftung, weil er -starr vor Hunger wahrscheinlich- in der Küche sitzen blieb. 

Zuhause ist es halt am schönsten. …

Vom dringenden Bedürfnis einen Schnaps zu trinken.

Während andere, jüngere, kinderlose Menschen am Freitag-Abend  in Würzburg unterwegs sind um zu feiern, fahre ich eben mal in die Tierklinik. Das komische Katzenvieh nämlich kam herein mit einem Loch in der Backe. Ein richtiges Loch, eiterig und tief. (Mir wird schon wieder schlecht.) Und weil dieses Tier es nur genau zum Fressen bei uns aushält, rief ich in der Tierklinik an, die mich sofort herein bestellten. Wie ferngesteuert fuhr ich also abends um neun los. Mal eine andere Art von Event. Ins Gewerbegebiet, wo es keine Hausnummern an den großen Gebäuden gibt, dafür aber den Knast, den ich noch nicht kannte (Hö! Was ist das denn für ein Gebäude „Von Schusswaffen wird Gebrauch gemacht!“, oder so Ähnliches Zeug stand da.) In der Klinik angekommen, schnurrte das Kätzelein während ich fast aus den Latschen kippte. Mir mir ist auch nix mehr los. Die Tierärztin untersuchte  das zahme Tier und zwang mich dann dazu, mir den faulen Zahn mal anzusehen. Örkks!

Nun denn, die Heimfahrt gestaltete sich als ferngesteuerter denn je, als dann auch noch Blaulicht hinter mir auftauchte, war es gänzlich vorbei. Allerdings wollten die gar nix von mir, hatten es noch eiliger als ich und bemerkten nicht, dass ich dezent zu schnell war. Das Tier und ich kamen wundersamerweise unversehrt zuhause an, die Katze bekommt nun Antibiotika und muss morgen wieder reingebracht werden, zum Zähne ziehen.

Nagerphobie

Ich habs nicht so mit Nagetieren. Allerdings erinnerten mich diese Zeilen von Frau Antonmann an eine Begegnung mit einem Karnickel der besonderen Art.

Es war Dezember kurz vor Weihnachten, ich gerade schwanger mit dem Moppi. Wir -Schnatterinchen und ich- fuhren auf der Bundesstraße Richtung Heimat und plötzlich dachte ich, ein Kaninchen am Straßenrand erkannt zu haben. Bei der übernächsten Gelegenheit wendete ich und hielt (an der Bundesstraße). Da saß das Vieh Tier, starr vor Angst. Und weil ich so toll blöd tierlieb bin, schnappte ich eine Decke aus dem Auto und versuchte das Tier mal eben einzufangen….. HAHA! Urplötzlich erwachte es zu neuem Tatendrang und sprang durch die Gegend, auf die Straße (natürlich stark befahren), hinter die Leitplanke, wieder zurück. Mindestens 20 Minuten lang. Ich immer hinterher, schwanger und wohl etwas grenzdebil. Ich habs nämlich nicht so mit Tieren, die so plötzliche, schnelle Bewegungen machen oder auch hüpfen können (Frösche – uhaaa!)

Aber die ganze Zeit dachte ich: Entweder wird das Tier jetzt hier überfahren oder ich fang es eben.

Naja- ich hab es gekriegt und in den Kofferraum geschmissen. Zuhause begrüßte ich den Mann mit: Ama! Ich hab uns einen Hasenbraten zum Fest besorgt!

Gegessen haben wir das Karnickel zwar nicht, damals waren wir noch Vegetarier, aber nach einiger Zeit konnte ich verstehen, weshalb das Kaninchen wohl ausgesetzt wurde. Es sprang uns an, fing an zu beissen und zu knurren, kaum hatten wir ihm ein schönes Heim eingerichtet. Nicht unbedingt Familiengeeignet. Es zog um, in eine Art privaten Streichelzoo, hatte Freunde und auch Feinde, die es munter anspringen konnte. Ein Hasenleben.

Seither halte ich noch größeren Abstand von diesen flauschi-weichen Kuscheltierchen.

Meine Chips!!

Ich hatte mal einen chipsfressenden Wellensittich, der irgendwann seine eigene Tüte bekam, in welche er dann verschwand, einen chipsfressenden Kater bei dem ich eigentlich nur dann die Tüte rausholen konnte, wenn er draußen war und die Terrassentür zu, ansonsten schlug er uns „seine“ Chips aus der Hand, und jetzt sitzt das nächste Vieh auf mir und schlabbert die Brösel ab, die mir runterfallen.

Nicht mal in Ruhe Chipse essen kann man hier.

(Das ist doch nicht normal)

(Mal abgesehen davon das ich chipstraumatisiert bin, weil mit zwei älteren Geschwistern aufgewachsen. Wenn es mal welche gab bekam mein Bruder eine mittelgroße Tupperschüssel voll, ich ne kleine und meine älteste Schwester die Tüte mit dem Rest. Ich wußte schon damals: das Leben ist eines der Härtesten! ;-) )

Katerfrühstück ;-)

Manchmal frage ich mich wirklich: Wie kommt es, das wir noch Katzen haben? Da sitzt der Karl Napp (Kater), frißt und der Moppi schlägt andauernd mit nem Schlagzeugstecken gegen den Napf.  Und der Kater versucht angestrengt,sich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen. Ein sehr geduldiges Tier an dem ich mir manchmal ein Beispiel nehmen könnte.

Anhand von diesem alten Bildchen erkennt man gut: Das war schon immer anstrengend hier. (Wahrscheinlich hat die Motte ihm damals die Sauerstoffzufuhr zum Hirn so weit abgezwickt, dass er seitdem meint, das muß alles so sein!)

Warnung!

Hiermit warne ich Aquarien-Besitzer vor dem Kauf von Marmor-Flußkrebsen

Durch einen wunderbar schlecht beratenden Verkäufer habe ich vor gut einem Jahr ein Exemplar gekauft, mittlerweile habe ich insgesamt tausende mind. 10, die XXte Generation und muß ständig Pflanzen und Fische nachkaufen, alles wird gefressen.

Nix für uns, wo wir doch nur ein kleines Becken haben (und das auch nur damit die Knilchis ein bißchen was zu beobachten haben.) Aber wat will man machen?!

Vielleicht sollte ich mich wirklich mal an die Flusskrebssuppe ran trauen.

Herbst.

Draußen wird es kälter. Die Katzenviecher kommen wieder rein. *schmuuuuss*

Das wäre doch nicht nötig gewesen!

Als ich heute morgen aus dem Schlafzimmer taumelte lag da was auf dem Flurteppich. Mein erster Gedanke war: Kindersocke auf der Flucht.  Als sich meine Augen erbarmten etwas weiter aufzugehen erkannte ich eine tote Maus. Gott sei dank am Stück (nicht wie sonst üblich nur Kopf -oder nur Popo)! Danke, lieber Kater! Wäre echt nicht nötig gewesen. (Wie er die nur reingebracht hat?)

Das erinnerte mich an italienische Zeiten, in denen unser damaliger Kater, aus Mangel an Mäusen, Frösche oder Eidechsen brachte. Einmal nachts auf dem Balkon sprang mich ein recht mutiger Frosch an (und wer mich kennt weiß: ich bin fürchterlich schreckhaft v.a. bei so Zappelgetier), ein anderes Mal versuchte ich eine Eidechse unter dem Sofa hervor zu fischen. Und dann eben die Szene als ich morgens schlaftrunken ins Bad ging und auf unserem Badezimmerteppich lag ein Frosch, wie der Gekreuzigte selbst. Auf dem Rücken, mit ausgestreckten Armen(?) und lang gezogenen Beinen, als hätte er nur auf mich gewartet.  

(Und der Gedanke an dieses Bild erheitert mich heute noch ;-) )

MAAAAAAAAAAAAANN!

Die Katze kotzt während ich Muffins backe. (Lustiges Hinterher-Gerenne der Frau dem Katzenvieh, bevor es noch mehr Ekel verbreitet. Einmal treppab folgt sofortiges treppauf mit anschließendem bogenartigen Wurf des Felldingens aus dem Hause.)

Hört das eigentlich nie auf mit diesem Chaos hier. Ich nenne den Blog hier um in: Neues von den Flodders! 

(Jetzt noch Geschenke einpacken und Wohnzimmer aufräumen. Uff!)

Schnurrrrrrr

 

- 7 Amseln (in Worten: MINUS SIEBEN Amseln)

 

Was mach ich nur mit dem Vieh dieser Katze? Ich kann die Leute verstehen, die Katzen auf Grund dessen nicht mögen. (Glöckchen wurde abgerissen, außerdem hilft das auch gar nicht bei jungen Vö.geln.) 

Ausgeklopft

Heute nachmittag haben wir einen Specht begraben, Todesursache ungeklärt, ich vermute Genickbruch durch zu schnelles Fliegen gegen einen festen Gegenstand. Jetzt liegt er in (hoffentlich friedlicher) Nachbarschaft mit dem Salamander von letzter Woche und den ausgeköttelten Überresten mehrerer Mäuse. So langsam entwickelt sich ein Teil des Gartens zum Friedhof der Kuschel(?)Tiere. Das Schnatterinchen sah/sieht es gelassen und sammelte wieder eifrig Grabbeigaben.

R.I.P.

Katze müsste man sein!

Wenn nur diese elenden Zecken nicht wären. Tägliche Szene hier: Das Tier betritt den Raum, wird abgesucht und man/frau findet ca. 5-9 dieser Scheusale und meuchelt sie mit Genuss. Das Tier verlässt genervt den Raum um sich im Garten ein weiteres Pulk abzuholen (und dem Frauchen zu überbringen). 

Ich frage mich für welchen Zweck der liebe Herrgott diese Sch…viecher in die Welt gesetzt hat. Da war er wohl sehr uninspiriert.