… kommt die kleine Hex´!
(*gäääähn* Gudde Morsche!)
Mein Magen mag mich nich. Meinen Magen mag ich nicht.
Du bist doof, Magen!
(Ich möcht Dich lieber wieder mögen, Magen!)
(Bitte keine Besserungswünsche mehr abgeben, Frau E. muss erst die schon vorhandenen abarbeiten bevor neue aufgenommen werden.)
Und dann waren wir heute noch die Freundin unserer Großen besuchen. Im Krankenhaus. Letzte Woche brach sie sich den Oberschenkel und wollte nach der Not-OP nicht mehr selbständig atmen. Erst seit Sonntag ist sie raus aus der Intensivstation.
Ich geh noch ein bissi weinen, den Schrecken verdauen.
Während andere, jüngere, kinderlose Menschen am Freitag-Abend in Würzburg unterwegs sind um zu feiern, fahre ich eben mal in die Tierklinik. Das komische Katzenvieh nämlich kam herein mit einem Loch in der Backe. Ein richtiges Loch, eiterig und tief. (Mir wird schon wieder schlecht.) Und weil dieses Tier es nur genau zum Fressen bei uns aushält, rief ich in der Tierklinik an, die mich sofort herein bestellten. Wie ferngesteuert fuhr ich also abends um neun los. Mal eine andere Art von Event. Ins Gewerbegebiet, wo es keine Hausnummern an den großen Gebäuden gibt, dafür aber den Knast, den ich noch nicht kannte (Hö! Was ist das denn für ein Gebäude „Von Schusswaffen wird Gebrauch gemacht!“, oder so Ähnliches Zeug stand da.) In der Klinik angekommen, schnurrte das Kätzelein während ich fast aus den Latschen kippte. Mir mir ist auch nix mehr los. Die Tierärztin untersuchte das zahme Tier und zwang mich dann dazu, mir den faulen Zahn mal anzusehen. Örkks!
Nun denn, die Heimfahrt gestaltete sich als ferngesteuerter denn je, als dann auch noch Blaulicht hinter mir auftauchte, war es gänzlich vorbei. Allerdings wollten die gar nix von mir, hatten es noch eiliger als ich und bemerkten nicht, dass ich dezent zu schnell war. Das Tier und ich kamen wundersamerweise unversehrt zuhause an, die Katze bekommt nun Antibiotika und muss morgen wieder reingebracht werden, zum Zähne ziehen.
Meine Ma erzählt mir nebenbei, das M. -meine Nichte, ihre Enkelin- am Wochenende bei ihr übernachtet. Das Schnatterinchen steht daneben und ich sehe schon wie es in ihrem Köpfchen rattert. Später dann: „Duhuu, Oma! Ich will auch mal wieder bei dir schlafen!“ Meine Mutter antwortet: „Ja gerne!“ Schn.: „Aber morgen schon, ich will VOR der M. bei dir schlafen…!“
(Sie hat schon ewig nicht mehr bei ihr geschlafen. Aber die geliebte Oma einfach so der Cousine überlassen geht ja auch nicht!)
Heute gehts zum Grillen zu Freunden.
Da sind dann erwachsene Menschen.
Mehr Erwachsene als Kinder.
Ich bin etwas wuschig…
(Und ich muss auf Spuckeflecken an der Schulter achten!)
Und übernächste Woche bin ich dann da. Jessas!
Endlich komme ich mal wieder zum Schreiben.
Aber erstmal:
Zauberhaften Dank an alle Gratulanten!!! Wow! So viele Blogger, die hier die vergangenen Tage mitgelesen haben. Gerne würde ich mich bei jedem einzeln bedanken, allein die Zeit reicht gerade vorne und hinten nicht. Deshalb auf diesem Wege, nicht weniger von Herzen kommend: DANKE! Ihr seid großartig! ♥♥♥
Nun zur Sache, die Geburt also: Am Montag eben noch zur Frauenärztin mit dem üblichen Vorsorgequatsch (die Urinprobe haute die Arzthelferin fast um: „des blut´ ja wie Schwein!!“) und extrem schlechten Pipi-Werten. Ich werde telefonisch in der Klinik angemeldet und ab gehts. Dort gleich mein Freund das CTG, Blutabnahme und nochmals Untersuchung von einem Urologen (O-Ton: „Die Niere schaut schon ziemlich matschig aus. Muss man nach der Geburt mal schauen, ob die überhaupt noch 20% arbeitet, ansonsten ist die fällig.“ Der Arsch!) Wieder im Kreißsaal Gespräch mit der Oberärztin, die sehr nett ist und uns erklärt das sie gerne mit so nem Magenmittel, welches als Nebenwirkung Wehen auslöst, einleiten würde, weil es ganz gut zu dosieren ist. Wir stimmen zu. Ich schicke den Mann nach Hause, die erste Tablette gibt es erst um 22 Uhr und dann im 4 Stunden Rhythmus.
Ich beziehe ein Wehenzimmer, bekomme einen Antibiotika-Tropf und genieße die Ruhe, versuche zu schlafen. Laufen geht ja eh kaum. Um 21.30 Uhr wieder CTG, um 22 Uhr die Tablette, danach eine Stunde weiter CTG. Das ich mich in der Zeit des CTGs nicht bewegen kann, weil sonst sofort die Herztöne verschwinden, ist klar. Ätzend! An Schlaf kaum zu denken! Zumal um halb eins die nächste Antibiose angehängt wird. Tolles Timing sag ich da nur. Um 1.30 Uhr wieder CTG, um 2 Uhr die zweite Tablette, bis 3.15 Uhr CTG. Keine einzige Wehe. Bis es abgeschnallt wird und ich mich bewegen kann. BUMM!: 3.25Uhr Ich wuchte mich herum und habe eine richtig fiese Wehe! Danach gehe ich halt mal aufs Klo und ZACK! the next one , keine fünf Minuten später. Ich warte noch etwas und sage zur Hebamme so um 3.45 Uhr nach ca. 4! Wehen:“Äh- ich glaub ich hab Wehen“ Also CTG (als wenn ich es nicht vorher schon gehasst hätte…) Die Hebamme ist die Ruhe selbst und ich bin dankbar, dass sie in jeder Wehe neben mir sitzt und mitatmet. Bewegen kann ich mich kaum.Um 4Uhr ist der Muttermund 2cm auf. Schon bald merke ich diesen Druck, als wenn man aufs Klo muss. Ich bitte die Hebamme so um 4.15 Uhr meinen Mann anzurufen. Wahrscheinlich denkt sie, es dauert noch ne Weile. „Soll ich mal Wasser in die Wanne einlassen? Vielleicht entspannt das etwas?“ fragt sie, ich bejahe nur noch und denke: HÄ? Lass sie schnell ein, ich will mein Kind darin bekommen! Während sie im Kreißsaal ist machts knöck! und die Fruchtblase platzt. Es läuft ab wie bei Moppis Geburt nur alles im Zeitraffer. „Ähm! Meine Fruchtblase ist geplatzt!“ sag ich zur Hebamme. „Guuuuuuht! Siiiiie wollen ihr Kind!“ Wir ziehen um in den Kreißsaal und ich schaffe es gerade so mich auszuziehen und in die Wanne einzutauchen. Herrlich, leider ist dieses Ahhh!-Gefühl nur von kurzer Dauer. Wehe. Die Hebamme zieht sich einen dieser Handschuhe über, die eigentlich eher an einen Kuhdoktor erinnern (diese laaaangen, die bis zum Halskragen gehen). Presswehe! Ich presse. „Hecheln!“ krieg ich gesagt. Also hechel ich. Noch ne Presswehe, ich mach was mein Körper verlangt und schon schwimmt die Kleine raus, die Hebamme hatte keine Zeit sich den zweiten Handschuh auch noch überzustülpen, geschweige denn die Ärztin zu rufen. Schön! Ich nehme das kleine Etwas und bin einfach nur froh und erleichtert. Es ist 4.39 Uhr. Wir haben ein Mädchen!
Die Hebamme freut sich mit über diesen raschen und problemlosen Ablauf, ich bin ihr so dankbar! Nach ein paar Minuten fragt sie, ob ich abnabeln möchte und ich habe die Schere schon in der Hand als es klingelt. „Warten Sie- vielleicht ist das ihr Mann?“ Tatsächlich kommt er in den Kreißsaal und lächelt -bis er das Menschlein entdeckt. Der Arme ist etwas geschockt, dachte er doch noch auf dem Weg: Was wäre wenn es mir jetzt genauso ergeht wie B. (seinem besten Freund) und ich komme zu spät?
Egal: Hauptsache er ist jetzt und in Zukunft für das Mini-Mädchen da!
Die Hebamme fragt nach einem Namen, aber wir sind uns noch nicht sicher und so kommt es, wie bei Moppi auch, dass das Kind erstmal ohne Namen auskommen muss.
Später, nach ausgiebigem Baden und untersuchen, ziehen wir wieder in das Wehenzimmer. Die Kleine nuckelt schon fleißig. Wir haben noch viel Ruhe aber so um 8 Uhr ziehen wir auf Station um und ich schicke den Mann heim, zum ausruhen und später wiederkommen.
(Leider werden die Nierenschmerzen im Laufe des Tages immer schlimmer und ich hänge abwechselnd am Antibiotika oder Schmerzmittel. Viel will ich zu dem Drama der folgenden Tage nicht schreiben, außer das ich froh bin über solche Hilfsmittel. Auch wenn Freunden und Bekannten das Gesicht verrutscht. Aber ich bin schmerzfrei -Endlich! )
Ich hab mir mal die Finger in der Autotür eingeklemmt. Beim Zuschlagen. Und anstatt die Tür mit der anderen Hand schnellstmöglich wieder zu öffnen, hab ich die eingeklemmten Finger langsam, gaaaanz langsam rausgezogen. Wie blöd kann man Eva manchmal sein?
Fiel mir nur so ein nachdem ich mir gestern den Finger im Kinderwagen eingeklemmt habe. Ab wann muß eigentlich ein Nagel aufgebohrt werden?
Merke: Kaufe niemals deiner Tochter drei Wochen vor der „heißen“ Faschingszeit ein Feen-Elfen-Prinzessinnen- Kleid. Sie bringt es fertig und trägt es von nun an täglich (bis auf kurze Schnellwaschgänge und Turbotrocknung auf der Heizung).
Endlich kann/darf/muß ich sie jetzt wieder in normaler Kleidung erleben!
„ICH WEISS ALLES!“ teilte mir nun auch unser Kind heute morgen mit. Nun denn: Guten Morgen!
Packen, aufräumen, Wäsche waschen, Schwiegervater betüteln, packen, Kinderausweis für Moppi abholen, Gefriere abtauen, Betten neu beziehen (ich bin doch echt….), Urlaubsbesorgungen machen, Oma neue Nachthemden bringen, aufräumen, Kinder-Klamotten flicken, Päckchen richten und verschicken, Urlaubskompatibel einkaufen, packen, räumen…….
(Schön zu sehen was ich alles schaffen kann, wenn ich nur genug Druck habe.)
(Hier ist es aufgeräumter als zu unstreßigen Zeiten.)
(Rasen mähe ich nicht mehr. Soll er doch wuchern.)
Als ich heute morgen aus dem Schlafzimmer taumelte lag da was auf dem Flurteppich. Mein erster Gedanke war: Kindersocke auf der Flucht. Als sich meine Augen erbarmten etwas weiter aufzugehen erkannte ich eine tote Maus. Gott sei dank am Stück (nicht wie sonst üblich nur Kopf -oder nur Popo)! Danke, lieber Kater! Wäre echt nicht nötig gewesen. (Wie er die nur reingebracht hat?)
Das erinnerte mich an italienische Zeiten, in denen unser damaliger Kater, aus Mangel an Mäusen, Frösche oder Eidechsen brachte. Einmal nachts auf dem Balkon sprang mich ein recht mutiger Frosch an (und wer mich kennt weiß: ich bin fürchterlich schreckhaft v.a. bei so Zappelgetier), ein anderes Mal versuchte ich eine Eidechse unter dem Sofa hervor zu fischen. Und dann eben die Szene als ich morgens schlaftrunken ins Bad ging und auf unserem Badezimmerteppich lag ein Frosch, wie der Gekreuzigte selbst. Auf dem Rücken, mit ausgestreckten Armen(?) und lang gezogenen Beinen, als hätte er nur auf mich gewartet.
(Und der Gedanke an dieses Bild erheitert mich heute noch
)
Den halben Tag im Schwimmbad verbracht mit meinem Bruderherz und unseren entzückenden vier Kleinen. Dann total platt zuhause angekommen und dort haben wir den Tag seeeehr ruhig beendet
Der Mann weilt immernoch in einem Münchner Tonstudio und kommt garantiert nicht vor 3 Uhr. Ich schnapp mir jetzt meinen Harry P. und geh mit ihm ins Bett
Gute Nacht! (HaHAAA)
Vor 18 Jahren erwachte ich an einem Freitag Morgen, geweckt durch die Nachbarin. `Hö, was macht die denn hier?´ wabberte durch mein verschlafenes Hirn. „Eva aufstehen, deine Mama ist mit deiner Schwester ins Krankenhaus!“
Und mir wurde klar, heute werde ich Tante. (An konzentrierte Mitarbeit im Unterricht war natürlich nicht mehr zu denken.)
Wahnsinn, dass du jetzt schon 18 Lenze zählst. So viele Erinnerungen hab ich an Dich, v.a. die ersten Jahre angefangen bei deinen Abschlabberversuchen und vollen Windeln, über dein legendäres „Brustgeschiiiaaaa“ und der stockfinstren Nacht, in der ich dachte (15Jahre und ausschließlich S.King lesend): „Jetzt ist es aus. Jetzt werde ich erschlagen!“. Doch der, der da schnaufte warst natürlich Du, der keine Reaktion auf mein flehendes Nachfragen geben wollte. Und dann war da noch der Einkaufswagen den ich faßt umschmiss der beinahe umkippte…. mit dir drin… aber hei- du warst sicher zu schwer mit deinen 10 Jahren. Und jetzt fährst Du Auto, beginnst Deine Ausbildung und ich fühle mich so entsetzlich alt.
Da kann ich nur „Ühüüü sagen“
und „Weiter so!“ und „Genieße dein Leben!“ und „Herzlichen Glückwunsch!“